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Bei diesem Thema ist auch der Maschinenbauer Tracto-Technik aus Lennestadt dabei: Mit der neuen Generation des Tubomat hat das Unternehmen eine universelle Bearbeitungsmaschine für die Anpassverrohrung bis 48,3 mm Rohrdurchmesser auf den Markt gebracht. Die Rohrbearbeitungsmaschine bietet ein Steuerungskonzept, mit dem ein Programmbetrieb und die Übernahme von Rohrbiegedaten ebenso möglich ist wie eine Vierfach-Biegewinkelvorwahl. Der Tubomat kann laut Hersteller zum Rohrbearbeitungszentrum mit den Funktionen Sägen, Entgraten, Schneidringmontage und Bördeln erweitert werden.
Digitalisierung steigert Effizienz und Qualität in der Rohrbearbeitung
Mehr Effizienz und Qualität sind auch die Ziele der Digitalisierung. Dafür ist laut Transfluid eine komplette Prozessdatenerfassung notwendig. Der Maschinenbauer hält die Softwareprogrammierung für so wichtig, dass er sie mit eigenen Mitarbeitern abgedeckt. Über Schnittstellen und einen Hauptrechner ist die Digitalisierung dann für die Maschinen einfach umsetzbar.
Außer der Vernetzung zu den CAD-Programmen bietet das Unternehmen eine digitale Datenerfassung am Objekt. Auch auf diese Weise ist eine hochwertige, möglichst mitarbeiterunabhängige Rohrbearbeitung möglich. „Wir haben dafür unsere Software T-Project entwickelt. Mit der mobilen Tabletversion T-Project Draft können bereits vorhandene Verrohrungen, beispielsweise auf Baustellen oder Schiffen, vermessen und die Daten online an die Fertigungsabteilung gesendet werden“, erläutert Flaeper.
BLM aus Italien hat für seine 3D-CAD/CAM-Software Artube in diesem Jahr die dritte Version veröffentlicht. Mit Artube3 werden den Angaben zufolge Techniken für das Rohrbiegen und das Laserschneiden immer tiefer integriert.
Integrierte Software für die komplette Prozesskette der Rohrbearbeitung
Weitere Fortschritte erlaubt das Unternehmen mit der Plattform BLM Elements. Ob Schneiden, Biegen oder Umformen – die integrierte Software betrachtet die gesamte Rohrproduktion als einheitlichen Prozess von der Konstruktion über die Produktionsplanung bis zur Fernüberwachung. „Wir haben realisiert, dass die Programmierung der Produktionssysteme in Fertigungsprozessen nur den ersten Schritt darstellt. Vielmehr umfassen diese Prozesse eine Reihe weiterer Aktivitäten, die sich ebenfalls mit Software unterstützen lassen. Das gilt zum Beispiel für die Simulation von Maschinenprozessen, etwa um zu prüfen, ob sich die Teile tatsächlich herstellen lassen. Darüber hinaus dient die Simulation der einfachen und intuitiven Ermittlung der Produktionszeiten und der Kosten – und schließlich sollte auch die Integration mit der Maschinensteuerung garantiert sein“, sagt Dr. Paolo Benatti, Technischer Leiter bei der BLM-Tochtergesellschaft Adige.
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