LFD Wälzlager Roll- und Sektionaltore schnell, leise und sicher bewegen

Autor / Redakteur: Andreas Jungholt und Michael Neuhaus / Stefanie Michel

Rolltore haben nicht nur die Aufgabe, Räume zugänglich zu machen. Neben Zuverlässigkeit, Schnelligkeit, Geräuscharmut und Sicherheit, geht es auch um reduzierte Wärmeverluste oder um Energieeffizienz. Je nach Torantrieb ermöglichen entsprechende Wälzlager in Kombination mit dem passenden Fett die Bewegung der Tore.

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(Bild: LFD Wälzlager)

Während einfache Rolltore früher nur die Aufgabe hatten, Räume beziehungsweise industrielle Hallen für logistische Zwecke zugänglich zu machen, sind die Ansprüche an zeitgemäße Roll- und Sektionaltore wesentlich komplexer. Heute spielen Zuverlässigkeit, Schnelligkeit, geräuscharme Abläufe, höchste Sicherheit, Reduzierung von Wärmeverlusten, Lichtdurchlässigkeit, angenehmes Raumklima, Dichtigkeit gegen Zugluft, Schallschutz und Energieeffizienz eine große Rolle.

Roll- und Sektionaltore gibt es in unterschiedlichsten Breiten und Höhen; sie gewährleisten selbst kompletten Flugzeugen Durchlass in Wartungshallen. Bei solch großen Toren müssen zusätzlich mögliche Windlasten berücksichtigt werden, während beispielsweise kleinere Tore innerhalb von Gebäuden eher durch Schnelligkeit überzeugen müssen.

Wälzlager verschiedenster Ausführungen bei Toren im Einsatz

Bewegung in jeglicher Form wird allerdings häufig erst durch entscheidende Komponenten möglich, ohne die im industriellen Bereich fast nichts laufen würde. Wälzlager werden in den verschiedensten Ausführungen bei Rolltoren ebenso mit manuellem Betrieb eingesetzt, wie in modernsten automatisch angetriebenen Sektional-Schnelllauftoren (Bild 1).

In den Führungsschienen sorgen Rillenkugellager, umspritzt oder eingepresst in Kunststoffrollen, für einen widerstandsfreien Lauf der Tore. Die Rillenkugellager in den Führungsrollen müssen die Tore leise und schnell entlang der Führungsschienen transportieren, ohne zu verkanten. Leichtlauf wird dort durch die richtige Zusammenstellung der Wälzlagerkomponenten in Kombination mit dem passenden Fett erreicht.

Je nach Torantrieb unterschiedliche Wälzlager im Einsatz

In den Torantrieben selbst kommen je nach Hersteller verschiedene Wälzlager zum Einsatz. Schneckengetriebe beispielsweise bieten bei kleineren Toren bestimmte Vorteile: Sie erreichen einen hohen Leistungsdurchsatz auf kleinstem Raum, eine große Übersetzung in einer Stufe und die Verzahnung reagiert stoßunempfindlich, schwingungsdämpfend und geräuscharm. Schneckengetriebe sorgen für einen zuverlässigen Betrieb mit hoher mechanischer Sicherheit.

Konstruktionsbedingt treten an der Schneckenwelle hohe axiale Kräfte auf, die durch ein Schrägkugellager abgefangen werden. Am Schneckenrad hingegen treten hohe radiale Kräfte auf, weshalb hier Radial-Rillenkugellager aus besonders reinem Stahl zum Einsatz kommen. Antriebsseitig sind aufgrund der hohen Motordrehzahl besonders leise laufende Wälzlager gefragt.

Kettenradantriebe dagegen werden immer dann benötigt, wenn seitlicher Einbauraum eine Montage von Aufsteckantrieben nicht zulässt. Über Rollenkette und Kettenräder wird der Getriebemotor mit der Antriebswelle verbunden und bietet für jede Torgröße den optimalen Antrieb.

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