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Die Antwort auf diese Frage ergibt sich aus der Vielfalt der zu bearbeitenden Werkstücke. Denn um möglichst viele unterschiedliche Spannsituationen schnellstmöglich zu realisieren, ist es unumgänglich, auf ein modulares Mehrfachspannsystem zu setzen, das sich durch eine echte Schnellwechsel-Funktion auszeichnet. Nur dann können alle Vorteile dieser Systeme genutzt werden und unproduktive Rüstzeiten im Bereich der Werkstückspannung reduziert werden.
Diese Anforderungen erfüllen die modular aufgebauten Mehrfachspannsysteme des Schweizer Spannmittelspezialisten Triag. Das hochflexible Spannsystem Power Clamp ist durch den einzigartigen und patentierten Anschluss das am schnellsten verstellbare modulare Spannsystem am Markt. Es gilt deshalb nicht nur unter Anwendern als echter „Rüstzeitenkiller“. Warum das so ist, wird anhand einiger Beispiele dargestellt und begründet.
Spannsystem besteht aus Basisschiene und Spannmodul
Die Funktion des modular aufgebauten Spannsystems, bestehend aus Basisschiene und Spannmodul, ist einfach: Durch Öffnen einer Spindel kann das Modul einfach und schnell nach oben abgehoben werden (Bild 1 – siehe Bildergalerie). Ein Ausfahren der Einheit entfällt, da es bei diesem System keine T-Nuten gibt.
Diese einzigartige Lösung der Moduladaption ermöglicht die zur Rüstzeitenreduzierung notwendige Schnellwechselfunktion. Power Clamp erlaubt aufgrund seiner sehr hohen Spannkräfte eine Vielzahl von unterschiedlichen Spannsituationen auf drei- und fünfachsigen Vertikal- und Horizontal-Bearbeitungszentren. Dabei überzeugt das System durch sein einfaches Handling genauso wie durch die Geschwindigkeit beim Umbauen der Spannstelle, was direkt zu einer deutlichen Reduzierung der Rüstzeit führt.
Breites Angebot an Spannmodulen verringert Rüstzeit
Erreicht wird dies unter anderem durch ein sehr breites Programm an Spannmodulen. So gibt es beispielsweise passend für die in der Breite immer gleichen Basisschienen, auf die die Module aufgesetzt werden, Backenbreiten von 19 bis 125 mm als Standardausführung. Die Länge der Schienen variiert zwischen 90 und 800 mm. Auch Rundpaletten mit integriertem Handspannfutter, Module mit Spannzangenaufnahme W 20 und ER 32 oder mechanische Zentrierspanner sind direkt auf die Basisschiene aufsetzbar, womit die Schiene gleichzeitig als mechanisches Nullpunktspannsystem genutzt werden kann. Bild 2 zeigt ein Handspannfutter sowie ein Spannzangenmodul mit integriertem Power-Clamp-Anschluss.
Ein sekundenschneller Modulwechsel und die gleichzeitige Verwendung der Basisschiene als Nullpunktspannsystem führen in der Praxis zu einer enormen Zeitersparnis. Diese Art der Nutzung gilt als Methode sowohl zur internen als auch zur externen Rüstzeitenminimierung. Weiter lässt sich dadurch, wenn nötig, ein laufender Auftrag sehr einfach unterbrechen und wieder reproduzieren.
An dieser Stelle wird auch deutlich, dass Spannsituationen zum Beispiel sehr einfach mit einem Digitalfoto dokumentiert werden können und bei Folgeaufträgen wiederholbar sind. Diese Wiederholbarkeit der Spannsituation reduziert dabei die Auftragszeit, indem das Umrüsten der Spannstelle einfach umsetzbar ist und eine direkte Rüstzeitenminimierung bedeutet.
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