Spannmittel Rüst- und Nebenzeiten minimieren beim Fertigen von kleinen Serien

Autor / Redakteur: Thomas Reith / Bernhard Kuttkat

Die richtige Wahl der Werkstück-Spannmittel wirkt sich direkt auf die Fertigungskosten aus. Um möglichst viele unterschiedliche Spannsituationen sehr schnell zu realisieren, ist ein modular aufgebautes Mehrfach-Spannsystem mit verschiedenen Spannmodulen unumgänglich.

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Was tun, wenn unproduktive Rüst- und Nebenzeiten die Produktionskosten immer schneller in die Höhe treiben und dadurch die Fertigung von Einzelteilen und Kleinserien zum unkalkulierbaren Luxus machen? Die Spezialisten von MAS werden nahezu täglich mit dieser Frage konfrontiert.

Rüstzeiten genau untersuchen

Um eine effiziente Lösung der Aufgabe, das Reduzieren von Rüst- und Nebenzeiten, die Bestandteil der Auftragszeit sind, zu erreichen, bedarf es einer strategischen Betrachtung der Ist-Situation und der Unterteilung des Prozesses in interne und externe Rüstzeit:

  • Externe Rüstzeit umfasst das zeitparallele Rüsten bei laufender Maschine.
  • Interne Rüstzeit ist das Rüsten bei stehender Maschine.

Weiter ist eine Analyse der Maschinenstillstandszeit zwischen der Fertigstellung des letzten Werkstücks, des aktuellen Auftrags und der Fertigstellung des ersten Gutteils des Folgeauftrags notwendig. Dabei zeigt sich, dass die Werkstückspanntechnik sowohl im internen als auch im externen Bereich unterschätzt wird.

Richtiges Spannmittel kann Rüstzeit deutlich senken

Doch gerade dort verbirgt sich ein enormes Potenzial an Rationalisierungsmöglichkeiten, die direkt an der Maschine umsetzbar und somit am effektivsten sind. Einige typische Ursachen für unproduktive Rüst- und Nebenzeiten sind:

  • häufige Werkzeugwechsel, weil nur ein Teil gespannt ist, womit hohe Span-zu-Span-Zeiten durch geringe Spanndichte unvermeidbar sind,
  • umständliches Handling von Spannsystemen,
  • Zusatzarbeiten wie Prägen oder das Fräsen von Spannflächen,
  • zeitaufwändiges Reinigen der Spannmittel,
  • ständiges Umrüsten, zum Beispiel vom Schraubstock zum Handspannfutter, sowie geringe Flexibilität der eingesetzten Spannmittel.

Wahl der Spannmittelbeeinflusst Produktivität

Als grundlegender Ansatz für diese Betrachtungsweise gilt: Die richtige Wahl der Werkstückspannmittel wirkt sich direkt auf die effiziente und profitable Nutzung eines modernen, leistungsstarken und kostenintensiven Bearbeitungszentrums aus. Doch was ist das richtige Spannmittel?

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