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Schaeffler beendet die ersten neun Monate mit leichtem Verlust

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Powertrain & Chassis entwickelte sich erwartungsgemäß

In den ersten neun Monaten 2025 sanken die Umsatzerlöse im Pro-Forma-Vergleich in dieser Schaeffler-Sparte (währungsbereinigt) um 6,4 Prozent auf 6.741 Millionen Euro (Pro-Forma-Vorjahr = 7.378 Millionen). Die Hauptursache war ein Rückgang der Nachfrage durch die etablierten Hersteller in der Region Europa, die durch das Wachstum in der Region Greater China im dritten Quartal nicht vollständig kompensiert werden konnte. Zusätzlich kamen Effekte aus der strategischen Bereinigung des Portfolios hinzu. Der Auftragseingang der Sparte lag nach neun Monaten bei 6,3 Milliarden. Auf das dritte Quartal entfielen hiervon 1,6 Milliarden Euro. Im Berichtszeitraum erwirtschaftete die Sparte Powertrain & Chassis ein Ebit vor Sondereffekten von 751 Millionen Euro (Pro-Forma-Vorjahr = 873 Millionen Euro). Die sich daraus ergebende Ebit-Marge vor Sondereffekten in den ersten neun Monaten lag bei 11,1 Prozent (Pro-Forma-Vorjahr = 11,8 Prozent). Diese Entwicklung war vor allem auf negative Volumen- und Währungskurseffekte zurückzuführen, wie Schaeffler erklärt.

Die Lage bei „Vehicle Lifetime“- und Bearing & Industrial Solutions

In der Sparte Vehicle Lifetime Solutions stiegen die Umsätze im Berichtszeitraum im Pro-Forma-Vergleich währungsbereinigt um fünf Prozent auf 2.303 Millionen (Pro-Forma-Vorjahr = 2.245 Millionen). Der Anstieg sei durch Volumeneffekte gekommen. Das Ebit vor Sondereffekten lag nach neun Monaten mit 348 Millionen Euro auf dem Vorjahresniveau (Pro-Forma-Vorjahr = 347 Millionen), was einer Ebit-Marge vor Sondereffekten von 15,1 Prozent (Pro-Forma-Vorjahr = 15,4 Prozent) entspricht. Diese Entwicklung ist vor allem auf positive Volumen- und Preiseffekte zurückzuführen. Gegenläufig wirkten sich aber Umsatzmix- und Währungskurseffekte aus.

In den ersten neun Monaten kam die Schaeffler-Sparte Bearings & Industrial Solutions mit 4.811 Millionen Euro im Pro-Forma-Vergleich währungsbereinigt auf Vorjahresniveau (Pro-Forma-Vorjahr = 4.940 Millionen Euro). Der Volumenanstieg in der Region Greater China kompensierte dabei den marktbedingten Volumenrückgang in der Region Europa. Im Berichtszeitraum erwirtschaftete die Sparte ein Ebit vor Sondereffekten in Höhe von 382 Millionen Euro (Pro-Forma-Vorjahr = 367 Millionen Euro). Die Verbesserung der Ebit-Marge vor Sondereffekten auf 7,9 Prozent (Pro-Forma-Vorjahr = 7,4 Prozent) erklärt Schaeffler mit einer verbesserten operative Performance – insbesondere in den Produktionswerken. Für diese Sparte erwartet das Management nun einen Umsatz zwischen sechs und 6,75 Millionen Euro, heißt es.

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