Tech Affair Schafft sich der Mensch durch Digitalisierung ab?

Redakteur: Peter Königsreuther

Diese Angst haben viele. Deshalb machen Wirtschaftsexperten und Wissenschaflter in neuesten VDW-Podcast klar, ob man diese Befürchtungen überhaupt haben muss...

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Es gibt eine neue Podcast-Folge von Tech Affair! Experten erläutern, ob die Smarte Fabrik der Zukunft möglicherweise zur Arbeitslosigkeit führen wird. Hören Sie rein, empfiehlt der VDW.
Es gibt eine neue Podcast-Folge von Tech Affair! Experten erläutern, ob die Smarte Fabrik der Zukunft möglicherweise zur Arbeitslosigkeit führen wird. Hören Sie rein, empfiehlt der VDW.
(Bild: VDW)

Die deutsche Industrie beschäftigt rund 24 Millionen Menschen, betont der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e. V. (VDW). Das sind nur noch halb so viele als noch in den 1970er-Jahren in diesem Metier in Lohn und Brot standen, heißt es weiter. Kann man davon ausgehen, dass es so weiter geht? Vielleicht sogar irgendwann keiner mehr in der Industrie arbeitet? Man könnte es glauben, denn immerhin entwickeln sich produzierende Unternehmen immer mehr zu smarten Fabriken, mit womöglich komplett IT-getriebener Fertigung und Robotern als fromme „Mitarbeiter“, die zuverlässiger und ermüdungsarm schaffen und auch keinen Urlaub brauche! Und weitere Maschinen überwachen dann die Produktion und sogar sich selbst. Wozu braucht man dann noch Menschen? Eine dystopischer Gedanke, der sich einem dabei geradezu aufdrängt. Oder klopft eines Tages gar der Terminator metallisch-kalt grinsend und rotäugig an Ihre Tür?

Nun, ob es schlimm wird und ob man überhaupt zittern muss, das erfahren alle Interessierten in der neuesten Folge des VDW-Podcast Tech Affair mit dem Titel: Führt die Arbeit der Zukunft zur Arbeitslosigkeit?

Folgende Experten kommen dabei zu Wort:

  • Prof. Petra Nieken, Leiterin des Lehrstuhls für Human Resource Management am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), weiß: „Studien legen nahe, dass 42 bis 47 % der Beschäftigten von Automatisierung betroffen sein werden.“
  • Martin Plutz, Mit-Geschäftsführer des Start-up oculavis GmbH, Software-Anbieter in Aachen, glaubt: „Wissen wird sich stärker dezentralisieren.“
  • Peter Strohm, Business Development Manager IoT (Internet of Things, Internet der Dinge) der Emag GmbH im baden-württembergischen Salach, merkt an: „Der digitale Wandel beginnt in den Köpfen.“

Wohin wird die Reise also gehen? Wird es zahllose Arbeitslose geben? Werden in Fabriken nur noch UIUX-Designer (User-Interface- und User-Experience-Designer), Scrum-Master (in Projektteams ein Moderator und Vermittler, der für organisatorische Fragen und Abläufe zuständig ist sowie Agile Leader arbeiten? Oder wird das Handwerk einen Hype erleben und wieder zur Chance werden, um den sprichwörtlichen „goldenen Boden“ zurückkehren zu lassen? Die richtigen Antworten finden Sie, wie gesagt, im VDW-Podcast.

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