Safety Schaltgeräte und Sensoren verhindern Manipulationen an Schutzeinrichtungen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Um Betriebe vor der zunehmenden Manipulation ihrer Sicherheitssysteme zu schützen, präsentiert K. A. Schmersal auf dem Messestand eine Reihe von Sicherheits-Schaltgeräten und auch einfache Lösungen, die das Risiko der Manipulation minimieren sollen.

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Die elektromechanischen Sicherheitsschalter der AZ-16-ZI-Baureihe erzielen durch eine große Anzahl von unterschiedlich codierten Betätigern eine hohe Manipulationssicherheit, heißt es. Die individuell codierten Betätiger sind dabei der entscheidende Unterschied zu der Vorgänger-Baureihe AZ-16. Das gleiche Prinzip ist laut Hersteller mit dem AZM-170-ZI auch bei Sicherheitszuhaltungen verfügbar.

Eine andere Möglichkeit, um den Manipulationsschutz in Betrieben zu verbessern, sind die codierten Sicherheitssensoren aus dem BNS-Programm. Diese berührungslos wirkenden Sicherheits-Schaltgeräte sprechen nicht auf konventionelle Magnetbetätiger an.

Falls der Anwender eine solche berührungslos wirkende Technologie einsetzen und zusätzlich aber Diagnose-Informationen auswerten will, kann er eine besonders manipulationssichere Variante auswählen, bei der Sensor und Target jeweils paarweise aufeinander abgestimmt sind. Dies ist laut Hersteller bei der CSP-34-Variante der quaderförmigen Sicherheitssensoren der CSS-34-Baureihe der Fall. Die paarweise Codierung verhindert, dass ein Sensor auf den Betätiger eines CSS-Sensors reagiert.

Wem die genannten Sicherheitsvorrichtungen nicht genügen, kann sich von Safety Consultants des „Application Centers“ des Unternehmens auch zusätzlich beraten lassen, um Schutzeinrichtungen optimal in Prozesse des Maschinen- oder Anlagenbaus zu integrieren.

K. A. Schmersal GmbH auf der Motek 2010: Halle 7, Stand 7326

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