Krauss-Maffei Berstorff Schlauchspritzkopf mit Röntentechnik macht Gummischlauchherstellung einfacher
Der neu entwickelte Schlauchspritzkopf von Krauss-Maffei Berstorff dient zur Herstellung von Gummischläuchen und erfüllt die wichtigsten Anforderungen, heißt es. Dazu gehört vor allem eine gesteigerte Produktivität bei höherer Produktqualität und geringerem Rohstoffverbrauch.
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Das Besondere am neuartigen Schlauchspritzkopf falle nach Aussage von Krauss-Maffei Berstorff aber nicht sofort auf, denn im vorderen Kopfbereich werden die Wandstärken ganz klassisch über ein axial bewegliches Mundstück eingestellt. Doch echte Höchstleistungen erreiche der Spritzkopf erst in Kombination mit einem Röntgenmesssystem. Damit könne die manuelle Nachjustierung des Kopfes durch einen automatisierten Prozess ersetzt, und alle wichtigen Produktparameter, wie Wanddicke, Exzentrizität, Außendurchmesser überwacht werden. Mithilfe digitaler Regler stellt das System danach die hydraulische Wanddickenzentrierung auf hundertstel Millimeter genau ein, heißt es weiter. Dank der automatischen Radialzentrierung werde der Einstellaufwand beim Anfahren und während der Produktion deutlich reduziert – sowohl unter Zeit- als auch unter Materialverbrauchsaspekten. Der Spritzkopf ist laut Hersteller für Schlauchdurchmesser von 3 bis 100 mm lieferbar.
Hohe Austragsleistung und hohe Qualität
„Das System ist hervorragend geeignet für Hersteller, die über einen längeren Zeitraum Schläuche mit einer einheitlichen Wanddicke zuverlässig, wirtschaftlich und in höchster Qualität produzieren wollen", erläutert Peter Roos, President des Segments Extrusionstechnik der Krauss-Maffei Gruppe und Geschäftsführer von Krauss-Maffei Berstorff.
Dem Schlauchhersteller biete das System erhebliche Vorteile in der Qualitätskontrolle ebenso wie in der Bedienung. Dank der kontinuierlichen, automatischen Überwachung der Produktion, kann der Hersteller, wie es weiter heißt, nicht nur den Zeitaufwand beim Einstellen der Anlage erheblich verringern und damit die Anlagennutzung erhöhen sowie Personalkosten verringern. Die reduzierte Dickentoleranz der Wandstärke – Sicherheitsaufschläge sind weitgehend obsolet – bringe auch spürbare Einsparungen beim Material. So ließen sich bei gleichbleibender Qualität Jahr für Jahr erhebliche Summen einsparen – die Investition in das System amortisiert sich, so Krauss-Maffei Berstorff folglich in relativ kurzer Zeit.
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