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Schmalz Schmalz-Vakuumheber machen die Arbeit ergonomischer

| Autor / Redakteur: Andreas Dölker / M.A. Frauke Finus

Die Medizintechnik ist für miniaturisierte Teile bekannt, aber es geht auch in groß: Wandelemente und Türen von Operationssälen werden bei Medikomp unter anderem aus Blechen gefertigt. Um diese in der Produktion einfach zu händeln, werden Vakuumheber von Schmalz eingesetzt..

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Medikomp setzt zur Fertigung variabler Operationssäle mehrere Vakuum-Hebegeräte von Schmalz ein, unter anderem zur Entladung einer Presse für Wandelemente.
Medikomp setzt zur Fertigung variabler Operationssäle mehrere Vakuum-Hebegeräte von Schmalz ein, unter anderem zur Entladung einer Presse für Wandelemente.
(Bild: Schmalz)

Wer schon mal eine Operation hinter sich gebracht hat, kann sich vielleicht noch an die letzten Sekunden erinnern, bevor die Anästhesie beginnt zu wirken: der kalte Tisch auf dem man liegt, die grün vermummten Gestalten und die Sterilität, die der Raum nicht nur inne hat, sondern auch ausstrahlt. Die Firma Medikomp ist auf die Fertigung und Montage von Medizinprodukten mit Schwerpunkt auf Metallverarbeitung spezialisiert, zum Beispiel variable Operationssäle. Für den ergonomischen und effizienten Transport von Türen und Wandelementen aus Blech setzt Medikomp, Teil der Maquet Holding, mehrere Handhabungslösungen des Vakuum-Spezialisten Schmalz ein.

Die variablen Operationssäle, kurz Variop, stellte Medikomp früher am Standort in Rastatt her. Als im Lauf der Zeit die Kapazitäten enger wurden, bezog das Unternehmen 2009 eine neue Halle im nahegelegenen Ötigheim. Dort findet seither die Endfertigung der Türen und Wandelemente statt. Nach neuesten medizinischen Erkenntnissen entstehen ausschließlich Sichtteile, die unfoliert auf die Baustelle geliefert werden. Die Aufträge kommen überwiegend aus dem Klinikbereich und werden nach individuellen Anforderungen umgesetzt.

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Prozessverbesserung Fokus auf Ergonomie

Den Umzug nutzte das Unternehmen dazu, die Abläufe noch effizienter zu gestalten. Kurze Antwortzeiten und hohe Liefertermintreue bei gleichbleibender Qualität sollten für die Kunden spürbaren Mehrwert bringen. Auch ein anderes Thema rückte immer stärker in den Fokus der Verantwortlichen: Ergonomie am Arbeitsplatz. Der demografische Wandel mit steigendem Durchschnittsalter der Belegschaft machte sich auch bei Medikomp bemerkbar. Als das Unternehmen 2013 in eine neue Klebeanlage für die Wandelemente investierte, stand daher nicht nur der Prozess selbst im Mittelpunkt. „Wir wollten den Klebeprozess verbessern und gleichzeitig etwas für die Gesundheit der Mitarbeiter tun“, skizziert Ralf Bagemihl, Leiter Variop-Fertigung. „Daher haben wir uns auch die Handhabung angeschaut“.

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