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Auswaschbarer Vorfilter verhindert Schäden am Hauptsystem
Die mobile Aufbereitung ist vom Integrationsaufwand sowie der Umsetzung die einfachste Variante: Vor- und Rücklaufschlauch werden am Tankbehälter des Schneidöls angeschlossen und während der Bearbeitungszeit wird das Öl in einem eigenen Filtrationskreislauf aufgearbeitet (Bild 3):
Bei der Bearbeitung mit sehr hohen Schnittgeschwindigkeiten oder von Aluminium und Buntmetallen wird kontinuierlich eine höhere Menge von Schmutzpartikeln und/oder Spänen in das Schneidöl eingebracht. Diese Verunreinigungen werden bei leichten Metallen wie Aluminium oder Messing im Schneidölstrom mitgerissen und setzen sich im Gegensatz zu Stahlpartikeln nicht ab. Diese Späne und der hohe Verschmutzungsgrad können die Lebensdauer eines Filterelementes negativ beeinflussen. Deshalb hat Delta Technik Filtersysteme zwei mobile Feinstfilteranlagen mit einem auswaschbaren Vorfilter entwickelt, die außerdem mit flexibel wählbarer Maschenweite arbeiten: Die M 110 (Bild 3 und 4) und die M 130: Im Vorfilter werden die Späne und Kontaminationen bis zur gewählten Maschenweite zurückgehalten was zu einer beträchtlichen Steigerung der Lebensdauer des Hauptfilters führt.
Über 90 % der Fremdstoffe werden entfernt
Die mobile Feinstfilteranlage M 130 ist sozusagen der große Bruder der M 110 und verfügt über zwei parallel geschaltete Hauptfilter. Dadurch kann ein Durchfluss von 2100 l/h erreicht werden. Bild 7 vergleicht die Reinheit vor und nach der Schneidölaufbereitung mit dem Filter 6524. Die Tabelle zeigt ein Kundenergebnis der Filtration von Schneidöl mit dem Filterelement 6524 an einer Drehmaschine, die mit extremen Vorschüben Präzisionsteile im 24/7-Betrieb fertigt. Der Schmutzeintrag war durch den hohen Vorschub und die verwendeten Stahlsorten enorm: Anfangs befanden sich rund 34 Mio. Partikel unter 15 µm in 100 ml Schneidöl. Deren Zahl konnte durch den Tiefenfilter deutlich verringert werden.
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