Innovationen

Schnell mit neuen Produkten auf Marktveränderungen reagieren

Seite: 2/3

Anbieter zum Thema

Idealerweise können die Beteiligten Beispiele zu den im ersten Schritt gesammelten Entwicklungen und Produkten ableiten, so dass die gesamthafte Identifikation von Technologie- und Handlungsfeldern mittels Erfahrungen und Querverbindungen zu anderen Projekten erleichtert wird. Bei der Identifikation der zu erschließenden Technologie- beziehungsweise Handlungsfelder müssen aber außer rein technischen Aspekten auch ergänzende Leistungen wie Echtzeit-Simulationen oder Lifecycle-Cost-Rechnungen beachtet werden.

Ressourcenbedarf wird erst im dritten Schritt analysiert

Im folgenden, dritten Schritt werden Reifegrad und Ressourcenbedarf der zu erschließenden Technologie- beziehungsweise Handlungsfelder bestimmt. Eine Bestandsaufnahme des derzeit verfügbaren Wissensstands dient vor allem dazu, den Ressourcen- und Zeitaufwand für die Erschließung der Technologiefelder schätzen zu können.

Die große Herausforderung für die Projektmitglieder besteht darin, den aktuellen Reifegrad und restlichen Aufwand nicht zu pauschalisieren sowie mögliche Synergieeffekte zu berücksichtigen. Dafür eignet es sich, den aktuellen Stand in entsprechende Entwicklungsstufen, wie Anwendungsforschung, Produktentwicklung und Produktpflege, einzuteilen und die größten Entwicklungsherausforderungen festzuhalten.

Der Vorteil der systematischen Identifikation, Bewertung und Priorisierung der potenziellen innovativen Entwicklungen und Produkte liegt darin, dass Entscheidungen plausibel gefällt und emotionale Einflüsse minimiert werden können. Zur Veranschaulichung der Bewertungsergebnisse eignet sich besonders die Portfoliotechnik, da sie sowohl die Perspektive Market Pull als auch Technology Push berücksichtigt (Bild 2 – siehe Bildergalerie).

Bildergalerie

Dafür werden sowohl die Produkte als auch die Handlungsfelder separat aus unternehmensinterner als auch unternehmensexterner Sicht bewertet. Die externe Sicht bewertet Kriterien, die vom Unternehmen nicht direkt zu beeinflussen sind, wie beispielsweise relatives Marktwachstum oder Wettbewerbswirkung. Vervollständigt wird die Bewertung mit unternehmensinternen Parametern wie Ressourcenstärke oder Kostenposition. Aus diesen beiden Perspektiven wird ein Portfolio entwickelt, auf dessen Abszisse die marktseitige Beurteilung eingetragen und auf dessen Ordinate die technologische Perspektive dargestellt ist.

(ID:282103)