Innovationen

Schnell mit neuen Produkten auf Marktveränderungen reagieren

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Aus diesem Produkt- und Technologie-Portfolio lassen sich die markt- und technologiebezogenen attraktiven Produkte und Gebiete von weniger interessanten Produkten sowie Handlungsfeldern unterscheiden.

Synergieeffekte zwischen einzelnen Projekten steigen

Auf Basis dieser Ergebnisse ist nun die Visualisierung einer Innovations-Roadmap möglich. In dieser Roadmap ist die zeitliche Abhängigkeit von Anwendungsforschung, Produktentwicklung und Markteintritt abgebildet sowie die Verteilung der erforderlichen Ressourcen.

Mittels eines Top-Down-Ansatzes werden weitere operative Teilprojekte inklusive der Ziele, Ressourcen und Termine definiert und somit unternehmensweit die Gesamtausrichtung der Geschäftsaktivitäten gesteuert. Als Leitlinie verhindert diese Innovations-Roadmap Doppelentwicklungen, minimiert Blindleistungen und nicht-wertschöpfende Tätigkeiten in Forschung und Entwicklung und steigert Synergieeffekte zwischen einzelnen Projekten. Zudem hat eine konsequente Ausrichtung an der Roadmap Einfluss auf die mittel- beziehungsweise langfristige Investitions- und Personalpolitik (Bild 3).

Innovations-Roadmap bietet gute Entscheidungsgrundlage

Die Innovations-Roadmap stellt so eine hervorragende Entscheidungsgrundlage zur Auswahl erfolgversprechender F&E-Projekte und verbessert die Innovationsleistung. Sie ermöglicht Unternehmen anhand exakt geplanter Projekte und Geschäftsaktivitäten eine längerfristige und verbesserte Ressourcenallokation – in Zeiten des steigenden Ingenieurmangels sicher ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.

Dipl.-Ing. Mathias Ganzmann ist Berater im Bereich Industriegüter und Mitglied im CC Operations bei der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner GmbH in 80335 München.

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