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Das konkrete Anforderungsprofil für die Planungssoftware ist im untenstehenden Kasten nachlesbar.
Planungssoftware vollständig in die IT-Infrastruktur eingebunden
Ein wesentliches Auswahlkriterium bildete für Frank Laurin, Leiter der Arbeitsvorbereitung (AV) bei Goldhofer, die individuelle Ausbaufähigkeit der Planungssoftware. Besonders wichtig war es, als Anwender eigenständig Technologiedaten, Regeln und Masken fortschreiben oder generieren zu können. Hinzu kam, die angestrebte Durchgängigkeit durch die volle Einbindung der Software in die bestehende IT-Struktur zu realisieren.
Im ersten Schritt betraf es die Fertigungsbereiche der mechanischen Bearbeitung einschließlich Schweißen und Brennschneiden. Die derzeitige Durchgängigkeit erreicht die Werkstattmeister, NC-Programmierer und Maschinenbediener. Dabei bietet ihnen der Zugriff auf das Programm Sichtfenster, so dass auch in der Fertigung volle Transparenz herrscht und ebenso der jeweilige methodische Ansatz hinterfragt werden kann.
So liegt konkret nicht nur der Arbeitsplankopf vor, sondern die einzelnen Arbeitsschritte sind auch nachvollziehbar. Dadurch ist eine höhere Flexibilität im Rahmen der Prozessoptimierung in der Fertigung möglich.
Wertetabellen der Technikdaten um Tabellen aus der Praxis ergänzt
Drei Monate nachdem das ERP-System Dynamics NAV genutzt wurde, startete im Mai 2009 die Einführung von HS-Plan. Im Zuge der Softwareeinführung wurden die Wertetabellen der Technologiedaten um Tabellen aus der Praxis ergänzt. Mit einem Großteil der vorkonfigurierten, branchenüblichen Daten bezüglich Drehen, Bohren und Fräsen konnte sofort gearbeitet werden.
Ebenfalls wurden ab diesem Zeitpunkt je nach Bedarf vom Anwender selbst Regeln geändert und neue eingeführt. Die bidirektionale Schnittstelle zwischen dem ERP-System und HS-Plan war innerhalb von drei Wochen realisiert. Beide Systeme bieten speziell für den Einzelfertiger die erforderliche Flexibilität.
Über die bidirektionale Schnittstelle zu Dynamics NAV wird die Stückliste nach HS-Plan exportiert. Mit den Daten wie Teilekontur, Material, Gewicht, hinterlegte Regeln und Wertetabellen erfolgt eine automatische Generierung der Planzeiten.
ERP-Software wird um Ebene der Arbeitsstufen ergänzt
Bearbeitungsschritte, die nicht diesem automatischen Ablauf zugeführt werden können, sind nach wie vor vom Arbeitsvorbereiter zu planen. Dabei wird er durch eine grafische Oberfläche und intuitive Bedienerführung unterstützt.
Mit dieser Kopplung wird die ERP-Software um die Ebene der Arbeitsstufen innerhalb der Arbeitsgänge ergänzt. Es können beliebig viele Berechnungsbausteine pro Vorgang herangezogen werden.
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