CNC-Programmierung Schneller programmieren mit einer Werkstattsoftware
„Am besten gestern!“ Ob ausgesprochen oder nicht: Diese Terminvorgabe schwingt bei Anfragen zur Lohnfertigung von Prototypen und Mustern regelmäßig mit. Kein Problem, denn mit einer guten Werkstattsoftware kann man die Vorgaben des Kunden sehr schnell in prozesssichere Teileprogramme umsetzen. Genau das ist wettbewerbsentscheidend: Wer kurzfristig und mit Qualität liefert, der bekommt bald den nächsten Anruf.
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Eine CNC mit guter Werkstattsoftware kann eine Programmierabteilung ersetzen. So zum Beispiel in der Firma CNC Dreh- und Frästechnik von Helmut Kottmaier. Seine Mitarbeiter müssen die Software beherrschen und schnell programmieren können.
Mit seiner Firma hat er sich als Experte für die schnelle und präzise Edelstahlbearbeitung etabliert. Der Umgang mit schwer zu bearbeitenden und hitzefesten Materialien, wie sie zum Beispiel für Katalysatoren benötigt werden, gehört zum Tagesgeschäft. Trotz einer solchen Spezialisierung bleibt der wichtigste Wettbewerbsfaktor, kostengünstige Qualität kurzfristig liefern zu können. Wenn es sein muss, auch über Nacht.
Werkstattsoftware auf jeder CNC-Werkzeugmaschine
Mit einem zentralen Programmierplatz funktioniert das in der zeitkritischen Muster- und Prototypenfertigung nicht, weiß Helmut Kottmaier aus Erfahrung. Stattdessen hat er auf jeder CNC-Werkzeugmaschine seiner Firma eine Werkstattsoftware installiert. Das hat den großen Vorteil, dass mehrere parallel nutzbare Programmierplätze zur Verfügung stehen, ohne dass zusätzliche Hardware oder Bürofläche benötigt wird.
Der im Großraum München ansässige Lohnfertiger setzt die Werkstattoberflächen Shop-Mill und Shop-Turn von Siemens ein. Bei dieser Software spiegeln grafisch unterstützte Teileprogrammerstellung und Maschinenbedienung genau die Sicht des Facharbeiters auf Werkstück und Arbeitsablauf wider.
Das bewirkt einen intuitiven Zugang zur Programmerstellung und auch zu fortgeschrittenen CNC-Funktionen der Maschine. So kann jeder Mitarbeiter schon nach kurzer Beschäftigung mit der Werkstattsoftware die benötigten Teileprogramme selbst erstellen.
Das Resultat: Obwohl die 3+2-achsige Bearbeitung komplexer nicht-prismatischer Teile einen sehr hohen Anteil am Geschäft der Firma Kottmaier hat, kommt der Betrieb ohne besonders ausgebildete CAD-Fachkräfte oder Programmierer aus.
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