Serto Schweizer Schlauchersteller baut PTFE-Geschäft aus

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Die Schweizer Serto AG hat ihre Fertigungskapazität bei PTFE-Schläuchen mit Metallummantelung erweitert und liefert nun weltweit. Kennzeichnend für diese Schlauchleitungen ist die hohe Widerstandsfähigkeit gegen aggressiven Medien, Druck, Temperatur und Umwelteinflüssen, so der Hersteller. Das hat zu einer steigenden Nachfrage des Sortiments Jacoflon geführt, das Serto seit kurzem außer in Deutschland auch in der Schweiz herstellt.

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„Die Sicherheitsanforderungen werden in allen Branchen höher“, berichtet Produktmanager René Glaus von Serto. „Das spüren wir an der gestiegenen Nachfrage nach unseren flexiblen PTFE-Schläuchen Jacoflon, die höchste Sicherheiten bieten.“ Das Schweizer Traditionsunternehmen liefert die mit einem Schutzgeflecht aus Edelstahldraht umgebenen PTFE-Schläuche individuell konfektioniert in fünf verschiedenen Qualitäten, darunter Gas- und Automobilqualität, und verschiedenen Armaturen aus Edelstahl.

Die PTFE-Seele ist aus dem Teflon gefertigt und weist eine nahezu universelle chemische Beständigkeit auf. Säuren, Lösemittel, Dampf oder pharmazeutische Stoffe können ihnen nichts anhaben.

Sicher nach dem Lebensmittelgesetz

Sicherheit ist beim Transportieren hochreiner Flüssigkeiten durch flexible Leitungen besonders wichtig. Die transportierten Stoffe dürfen durch das Trägermedium nicht verfälscht werden, heißt es. Die Widerstandsfähigkeit der Schlauchleitung gegen aggressiven Medien, Druck, Temperatur und Umwelteinflüssen muss gewährleistet sein.

In Kombination mit metallischen Schlauchmänteln hat sich PTFE als Werkstoff bewährt. Jacoflon-Schlauchleitungen von Serto genügen darüber hinaus auch den Anforderungen nach den Lebensmittelgesetzen.

Die thermische Einsatzbreite reicht von –60°C bis 250 °C. Durch die glatte Konstruktion der extrudierten PTFE-Seele und durch das anti-adhäsive Verhalten von PTFE können auch schwer fließende Stoffe ungehindert befördert werden. Ozoneinwirkungen und UV-Strahlen schaden ebenfalls nicht. Die Wasseraufnahme liegt unter 0,01% nach ASTM-Test.

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