Serto

Schweizer Schlauchersteller baut PTFE-Geschäft aus

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17 Mio. Biegevorgänge überstanden

Kennzeichnend für PTFE-Schäuche mit Metallummantelung sind die hohe Widerstandsfähigkeit gegen aggresive Medien, Druck, Temperatur und Umwelteinflüsse (Archiv: Vogel Business Media)

Das Schutzgeflecht aus Edelstahldraht sorgt bei den Jacoflon-Produkten für zusätzliche Sicherheit, wie der Hersteller berichtet. So erhöhe es die Flexibilität und die Druckfestigkeit. Abhängig von Nennweite oder Temperatur widerstehen sie Berstdrücken bis 1000 bar.

Die Prüfverfahren sind äußerst hart. So wurde ein Prüfling von 150 mm Länge einem 24 Stunden-Salz-Sprühtest ausgesetzt, danach 70 h lang temperiert. Anschließend wurde er 100 Mal pro Minute auf 46 mm Radius gebogen und wieder gestreckt. Nach 17 Mio. Prüfzyklen brach man den Test ab. Es waren keine Schäden am Prüfling feststellbar.

Bremsleitungen aus PTFE sind sicher

Das schätzen neben Maschinen- und Anlagenbauern aller Branchen auch Autorennfahrer, die den PTFE-Bremsleitungen an ihren Boliden sicher vertrauen können. „Durch die Erweiterung der Produktionskapazitäten am Stammsitz Aadorf können wir die individuell konfektionierten PTFE-Produkte nun weltweit just-in-time liefern“, sagt Glaus.

Die Serto Gruppe setzt heute mit etwa 220 Mitarbeitern weltweit 70 Mio. Schweizer Franken um (etwa 45 Mio. Euro). Zu den Kunden gehören Chemie- und Pharmaunternehmen sowie Hersteller von Kaffeemaschinen, Ozongeneratoren, Medizingeräten, Fahrzeugen oder Waver-Stepern. Die Rohrverbindungen aus Edelstahl und die Schlauchleitungen kommen neben der Chemie- und Pharmabranche vor allem bei neuen Technologien und Anwendungen wie Wasserstofftechnik, Erdgasfahrzeugen oder in der Brennstoffzellen-Technologie zum Einsatz.

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