Innovation trifft Tradition

Sensitives Spannsystem macht Gesenkschmieden zukunftsfähig

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Systematisch zum optimierten Gesenkspannsystem

Im Rahmen des Projekts „Sensitives Gesenkspannsystem“ entwickelte das Fraunhofer-IWU deshalb ein Messsystem, das die Spannschnittstelle zwischen Gesenk und Bär exakt analysieren kann. Ein vergleichbare System gab es für dieses Umformverfahren bis heute nicht, wie die Forscher betonen. Damit konnte nun erstmals die Spannsituation während des Spannprozesses – und anschließend während der Produktion – mit Messgrößen beschrieben werden. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen, entwickelt man nun auch ein neues Konzept für eine automatisierte und exakt reproduzierbare Spannmethode. Der Kern dieses Konzeptes ist die Überwachung der Parameter Kraft und Weg während des Spannvorgangs, wie man erklärt. So könne durch Grenzwerte der Spannprozess wiederholgenau, sicher und automatisiert durchgeführt werden. Das IWU plant nun, diese Erkenntnisse in einem Prototypen für ein neuartiges Spannsystem umzusetzen.

Hilfreiche Unterstützung durch Finanzmittel und Partner

Das Vorhaben „sGs – Rüstzeitminimierung an Schmiedehämmern mittels sensitiven Gesenkspannsystems“ wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert aufgrund eines Bechlusses des Deutschen Bundestages. Es wurde außerdem durch die AiF – Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. im Rahmen des IGF-Programms Nr. 19220 BG unterstützt. Projektpartner des Fraunhofer-IWU waren die Lasco Umformtechnik GmbH aus Coburg, Schuler Pressentechnik aus Göppingen, Großenhainer Gesenk- und Freiformschmiede aus Großenhain, die Gesenkschmiede Schneider GmbH aus Aalen, Bronner + Martin aus Emmingen-Liptingen, die Hammerwerk Fridingen GmbH aus Fridingen, die KMS Gesenkschmiede GmbH aus Solingen sowie die Frauenthal Powertrain GmbH aus Plettenberg und die Rud-Schöttler Gmb aus Hagen.

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