Robotersicherheit

Sicherer produzieren mit Dual Check Safety von Fanuc

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

DCS kann externe Sicherheitssysteme (teilweise) ersetzen

Traditionell wird der Arbeitsraum des Roboters häufig noch von Nockenschaltern begrenzt. Manuelle Zuführstationen werden durch Endschalter und Lichtschranken geschützt und die Motoren von Drehtischen und Positionierern werden durch zusätzliche Hardware abgeschaltet.

Diese externen Sicherheitseinrichtungen sind nicht nur sehr kostspielig, sondern fallen auch tendenziell häufiger aus als Roboter und können damit wertvolle Produktionszeit in Anspruch nehmen. Die DCS-Position-Speed-Check-Software-Option nutzt die internen Sicherheitsfunktionen des Roboters zum Beispiel zur Begrenzung der Roboterbewegung in einem kartesischen Raum oder der Robotergeschwindigkeit. Dementsprechend kann die Nutzung von Sicherheitsfunktionen im Roboter den Einsatz externer Sicherheitssysteme verringern.

System kann Vorteile bei beschränktem Arbeitsraum des Roboters ausspielen

Darüber hinaus können „sichere Zonen“ von einem externen Gerät – beispielsweise von einer Sicherheits-SPS – aktiviert und deaktiviert werden. Die Entwicklung eines Systems mit mehreren Zonen erlaubt es dem Bediener, den Arbeitsbereich des Roboters gefahrlos zu betreten und zu verlassen. Das vereinfacht die Gestaltung von Roboter-Zellen, denn es verhindert das Hineinfahren des Roboters in eine manuelle Beladestation, wenn sich dort ein Bediener aufhält.

Den wichtigsten Vorteil von DCS Position Speed Check sieht Fanuc in Anwendungen, in denen der Arbeitsraum des Roboters beschränkt werden muss – etwa wegen Platzmangels oder mit dem Ziel der Energieeinsparung. Die Beschränkung der Roboterbewegung in einem kartesischen Raum bedeutet, dass der Roboter genau in dem Bereich eingegrenzt wird, der funktionsmäßig benötigt wird. So etwas ist mit den traditionellen Systemen und ihren Endschaltern nicht möglich.

(ID:338164)