Schmersal Sicherheits-Lichtvorhänge mit Teach-in-Funktion für Blanking

Redakteur: Udo Schnell

Im Vergleich zur konventionellen Schutztür erlauben optoelektronische Schutzeinrichtungen häufig eine größere Flexibilität beim Bedienen der Maschinen. Nochmals flexibler ist der Bediener, wenn er Sicherheits-Lichtvorhänge mit parametrierbaren Muting- und Blanking-Funktionen nutzt.

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Über das sogenannte Blanking lässt sich ein Teilbereich im Schutzfeld ausblenden, ohne dass ein Stopp-Signal ausgelöst wird. In diesem Bereich wird dann zum Beispiel ein Transportband oder eine Hilfs- oder Stützkonstruktion der Maschine positioniert. Nochmals größere Flexibilität erlaubt das Floating Blanking. Dabei können Lichtstrahlen an einer nicht fest definierten Position ausgeblendet werden. Dies ist dann sinnvoll, wenn sich Objekte, zum Beispiel bewegliche elektrische Leitungen, im Schutzfeld befinden.

Die Ausblendung bewegt sich dann mit dem auszublenden Gegenstand nach unten oder oben – daher der Begriff „floating“. Wird die Objektgröße verändert, führt dies zur Abschaltung des Sicherheitslichtvorhangs.

Bei der Baureihe SLC 420 können mit Ausnahme des Synchronisationsstrahls sämtliche Strahlen für die Ausblendung genutzt werden. Dabei stehen unterschiedliche Blanking-Funktionen zur Auswahl: eine feste und eine bewegliche Ausblendung. Welche man wählt, hängt davon ab, ob sich ein Objekt dauerhaft oder nur temporär im Schutzfeld befindet.

Schmersal hat nun eine neue Baureihe von Sicherheits-Lichtvorhängen entwickelt, bei denen der Anwender oder der Maschinenbauer für die Parametrierung der Blanking-Funktion keine PC-Software oder kein Programmiergerät mehr benötigt. Statt dessen werden diese Funktionen bei der Baureihe SLC 421 mit externen Befehlsgeräten im Teach-in-Modus festgelegt. Über einen Schlüsselwahlschalter aktiviert der Anwender den gewünschten Einlernmodus; eine LED am Lichtvorhang zeigt den Betriebszustand an.

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