Erweiterte Fertigungsgrenzen Siemens macht die additive Fertigung zum Innovationstreiber

Quelle: Siemens 4 min Lesedauer

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Unter dem Motto „Let‘s advance Manufacturing“ zeigt Siemens mit Partnern auf der Formnext 2024 in Frankfurt am Main, wie die additive Fertigung zum Enabler für Bahnbrechendes werden kann.

LEAM Technologies revolutioniert die großformatige additive Fertigung (LFAM) mit lichtbasierter Schweißtechnik, sagt Siemens. Das – und noch viel mehr – ist auf der Formnext 2024 zu sehen. Lesen Sie hier, was noch vorgestellt wird. (Bild:  LEAM)
LEAM Technologies revolutioniert die großformatige additive Fertigung (LFAM) mit lichtbasierter Schweißtechnik, sagt Siemens. Das – und noch viel mehr – ist auf der Formnext 2024 zu sehen. Lesen Sie hier, was noch vorgestellt wird.
(Bild: LEAM)

Die additive Fertigung (AF) ist laut Siemens zu einer etablierten Herstellungsalternative herangewachsen, bei der Produktivität, Kosten, Qualität und Verfügbarkeit entscheidende Kriterien sind, um nachhaltig am Markt bestehen zu können. Die Siemens-Xcelerator-Strategie unterstreicht dazu die Bedeutung von Technologie- und Innovationspartnerschaften und offenen, interoperablen Möglichkeiten, heißt es etwas kryptisch weiter. Das sei essenziell, um die Integration des 3D-Drucks in konventionelle Fertigungsumgebungen zu erleichtern, standardisierte Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen zu erfüllen und die Skalierung von AF-Anwendungen zu beschleunigen. Zur Formnext 2024 bringt Siemens deshalb Angebote weiterer Partner für die additive Fertigung auf den Siemens-Xcelerator-Marketplace. Folgendes findet sich jetzt dort:

Lichtbasiertes Schweißen mit Temperaturkontrolle

LEAM Technologies revolutioniere etwa die großformatige additive Fertigung (LFAM) mit lichtbasierter Schweißtechnik. In Zusammenarbeit mit CEAD, einem Experten im Bereich dieser Art der AF und langjährigem Partner von Siemens, eröffnet das Unternehmen völlig neue Möglichkeiten. Durch die Verwendung von Licht zur Erwärmung des Materials erreiche man nämlich eine extreme mechanische Festigkeit, was selbst für schwer zu druckende Materialien gelte. Ein Temperaturüberwachungssystem garantiere die Echtzeitkontrolle der Temperatur während des additiven Fertigungsprozesses. Das Edge-basierte System, das ab sofort auf dem Siemens-Xcelerator-Marketplace verfügbar ist, prüft und regelt kontinuierlich die Temperatur an jeder Position des Bauteils, um die Qualität der gedruckten Teile zu verbessern. Das erhöhe die Produktqualität und verringere gleichzeitig die Ausschussraten.

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Großbauteile mit Roboterhilfe drucken und reparieren

VLM Robotics, Hersteller von XXL-Fertigungsmaschinen, bietet schlüsselfertige Anlagen für die Bahn-, Schiffbau-, Luftfahrt- und Energieindustrie. In Frankfurt präsentiert das Unternehmen etwa außer CNC-Robotmaschinen auch erstmals das neue Modell Calypso. Dabei handelt es sich um eine vollautomatische autonome mobile Robotereinheit auf Basis von Sinumerik One, Sinumerik CNC Robotics und Simove. Auch die Gemini-Maschine für die hybride additive Fertigung im XXL-Bereich wird auch auf dem Messestand zu sehen sein. Die Robotersysteme von VLM Robotics können als Hybridmaschinen sowohl Druckaufgaben (Directed Energy Deposition, Cold Spray) als auch Schweiß-, Steuer- und Fräsarbeiten ausführen, wie man erfährt. Die CNC-Roboteranlagen ließen sich nahtlos in die Produktionsumgebung integrieren und ermöglichten etwa die flexible Reparatur und Produktion an respektive von großen Bauteilen. Eine zentrale Rolle spielen dabei sogenannte Digital Threads. Das sind digitale Zwillinge aller Daten und Informationen über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts, einer Maschine und eines Prozesses. Diese ermöglichten die nahtlose Integration und Transparenz von der Entwicklung bis zur Entsorgung des 3D-Druck-Bauteils. Die Komplexität jedoch, um eine hochflexible Multi-Prozess-Roboterzelle zu steuern und gleichzeitig hohe Präzisions- und Qualitätsanforderungen zu erfüllen, benötigt hohe Branchen-, Automatisierungs- und Digitalisierungsexpertise, wie man betont. Auf dem Siemens-Xcelerator-Marketplace ist VLM Robotics nun ab sofort vertreten.

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