Elektronenstrahlschmelzen (EBM) Sintavia investiert in EBM-Maschinen von Arcam

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Sintavia hat drei Elektronenstrahlschmelzmaschinen des Typs GE Additive Arcam A2X angeschafft. Auf ihnen will der US-amerikanische 3D-Druck-Dienstleister hochpräzise Strukturbauteile aus Titan für die Flugzeugindustrie herstellen.

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Mit den A2X-EBM-Maschinen von Arcam können schnell und effizient maßgenaue Bauteile aus Titan- und Nickellegierungen hergestellt werden.
Mit den A2X-EBM-Maschinen von Arcam können schnell und effizient maßgenaue Bauteile aus Titan- und Nickellegierungen hergestellt werden.
(Bild: Sintavia)

Die EBM-Maschinen ergänzen die drei GE-Additive-Arcam-Q20plus-Geräte und die schon vorhandene A2X-Anlage. Damit besitzt Sintavia den größten Gerätepark an Elektronenstrahlschmelzmaschinen von Arcam in den USA. Sintavia stellt mittels EBM(Electron Beam Melting) große hochpräzise Strukturbauteile für Flugzeuge aus Titan her.

Die EBM-Maschinen von Arcam verwenden einen Hochleistungselektronenstrahl zum Schmelzen des Metallpulvers. Elektronen als Energieträger bieten hier eine tiefe Energiedurchdringung und geringe Reflexion im Pulver. Der Arcam EBM-Prozess findet im Vakuum und bei hohen Temperaturen über 1100 °C statt, was zu spannungsentlasteten Bauteilen führt. So können schnell und effizient maßgenaue Teile erstellt werden.

Mit insgesamt 30 Hochgeschwindigkeitsdruckern, diversen Präzisions-Nachbearbeitungsgeräten, einer mechanischen Prüfausrüstung und einem Metallurgie- und Pulverlabor, ist Sintavia in der Lage, Parameter zu optimieren, Serien herzustellen und Qualitätsteile für Luft- und Raumfahrtanwendungen zu prüfen. Als Gründungsmitglied der Additive Manufacturer Green Trade Association hat sich Sintavia den höchsten Qualitätsstandards in der Branche verschrieben und verfügt über zahlreiche Nadcap- und andere Akkreditierungen für die Luft- und Raumfahrt.

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