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So kann der 3D-Druck den Energiesektor nachhaltiger machen

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Den grünen Wasserstoff gewinnen und nutzen

Der 3D-Druck kommt bei der Gasturbinenfertigung bereits für die Herstellung von thermisch und mechanisch hoch belasteten Komponenten wie Brennerspitzen zum Einsatz. Diese Elemente können heute schon zu 80 Prozent Wasserstoff statt Erdgas nutzen. „Die 100 Prozent sind nicht mehr weit. Was wir jedoch brauchen, ist grüner Wasserstoff“, fordert Klenk mit Blick auf ein Kernproblem der Energiewende, und damit auf den zweiten Schwerpunkt des Forums. „Dabei beschäftigt man sich insbesondere mit den Potenzialen der additiven Fertigung für die Herstellung von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen, um mit diesen Systemen Wasserstoff möglichst emissionsfrei zu erzeugen und ihn auch grün anzuwenden, beispielsweise im Mobilitätssektor“, so Dr. Eric Klemp, der diesen Teil des Forums verantwortet. Der Abteilungsleiter Brennstoffzelle und additive Fertigung bei Whitecell Eisenhuth wird auch noch über den Einsatz von AM bei der Fertigung von Bipolarplatten sprechen. Denn diese Komponenten sind wesentliche Elemente in Brennstoffzellen und Elektrolyseuren. Whitecell Eisenhuth nutzt 3D-Druckverfahren wie den Siebdruck, um die Bipolarplatten schneller zu fertigen, die zusätzlich eine deutlich bessere Performance besitzen und außerdem eine neue Form des Schutzes gegen Produktpiraterie bieten. Eine weitere 3D-Druck-Möglichkeit für die Herstellung von Bipolarplatten ist das Vortragsthema von Ralph Mayer, Senior Technical Sales Manager bei Headmade Materials. Er stellt nämlich die CMF-Technologie (Cold Metal Fusion) vor. Sie kombiniere die Vorteile des Lasersinterns für Kunststoffe mit dem metallischen 3D-Druck. Sie findet ihren Einsatz unter anderem bei der additiven Herstellung von Endplatten für Elektrolyseure. In dieser Hinsicht biete im Besonderen die Kombination von Verfahren und Werkstoffen einen deutlichen und signifikanten Mehrwert.

Weitere Foren bereichern das Informationsprogramm

Außer dem Fachforum Energietechnik & Wasserstoff offerieren weitere Foren des Rapid.Tech-3D-Fachkongresses Einblicke in neueste AM-Entwicklungen und -Anwendungen, wie der Veranstalter verspricht. Am ersten Tag laden dazu das VDMA-Forum „AM4industry“, das Forum Aerospace sowie das qualitätsgeprüfte Wissenschaftsforum ein. Am zweiten Tag feiert das Forum Elektronik & Komponenten seine Premiere. Zusätzlich stehen die Foren Chemie & Verfahrenstechnik sowie Mobilität auf dem Programm. Software, KI & Design sowie Innovation in AM sind außer der Energietechnik & Wasserstoff die Foren des Abschlusstages.

Produkt- und Leistungsdemonstrationen sowie der Austausch in kleinen Gruppen stehen im Mittelpunkt in Halle 2 – individuell an den Ständen der Aussteller (oder aber geführt bei Technical Deep Dives Touren), bei Expert Tables sowie beim AM Science Poster Slam direkt in der Halle. Inspirationen für völlig neue Anwendungen additiver und digitaler Prozesse liefert außerdem die 3D Pioneers Challenge. Der internationale Wettbewerb kommt in diesem Jahr zum zehnten Mal auf die Rapid.Tech 3D vor. Die Jubiläumsschau stellt nicht nur die 2025-er-Finalisten vor und kürt die Gewinner, sondern eröffnet allen bisherigen Finalisten und Gewinnern die Chance, sich erneut zu messen und dem Jury-Urteil zu stellen.

Quantum Photonics parallel zur Rapid.Tech 3D

Zeitgleich zur Rapid.Tech 3D, die vom 13. bis 15. Mai 2025 stattfindet, geht am 13. und 14. Mai erstmals die Quantum Photonics an den Start. Das Event richtet sich an Forscher, Entwickler und Ingenieure – unter anderem aus den Bereichen Computing, Communication, Imaging und Sensorik sowie den zugehörigen Anwendungsbranchen wie Medizin, Biowissenschaften, Chemie, Mobilität und Finanzwesen. Die Technologie- und Anwendungsfelder von Additive Manufacturing und Quantentechnik bieten, wie es heißt, zahlreiche Schnittstellen und Verknüpfungen, aus denen beide Seiten Synergien generieren können

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