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Normalien für den Werkzeug- und Formenbau So werden 3-Platten-Werkzeuge viel zuverlässiger gesteuert

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der österreichische Normalienspezialist Meusburger hat jetzt eine Klinkenzuginnovation zu bieten, mit der die Steuerung von Spritzgießwerkzeugen mit zwei Trennebenen wesentlich prozesssicherer wird, wie es heißt.

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Meusburger hat jetzt einen besonderen Klinkenzug im Normalienprogramm, welcher der Steuerung von 3-Platten-Werkzeugen für das Spritzgießen von Kunststoffteilen eine maximale Zuverlässigkeit verleihe.
Meusburger hat jetzt einen besonderen Klinkenzug im Normalienprogramm, welcher der Steuerung von 3-Platten-Werkzeugen für das Spritzgießen von Kunststoffteilen eine maximale Zuverlässigkeit verleihe.
(Bild: Meusburger )

Für die Öffnungsbewegung von Spritzgießwerkzeugen mit zwei Trennebenen (auch 3-Platten-Werkzeuge genannt), setzen Werkzeug- und Formenbauer meist auf Klinkenzüge. Diese, wirft Meusburger ein, arbeiten nicht immer ganz zuverlässig. Mit dem neuen Klinkenzug E 1817 habe Meusburger nun aber eine exklusive und günstige Alternative zu den herkömmlichen Rund- oder Flachklinknenzügen geschaffen. Durch das, wie der Hersteller betont, einfache mechanische Funktionsprinzip arbeitet der E 1817 bei der Steuerung von 3-Platten-Werkzeugen wesentlich zuverlässiger. Auch zeichne er sich durch seine Kompaktheit sowie durch seinen geringen Bearbeitungsaufwand im Hinblick auf die Montage aus.

Ausgeklügeltes Zusammenspiel der Klinkenzugkompnenten

Das Werkzeug befindet sich vorerst im geschlossenen Zustand, beginnt Meusburger, in Sachen Funktionsprizip. Zunächst wird die erste Trennebene geöffnet (die maximale Zugkraft pro Klinkenzug darf dabei 14 kN sein). Der in der Platte eingebrachte Mitnehmer zieht die „schwimmende“ Formplatte dann bis zum Ende der gewünschten Hubstrecke. Der Hub wird durch die Lage der Nocke bestimmt, welche einfach und präzise auf der Spindel im Bereich von 6 bis 165 mm eingestellt werden kann, merkt Meusburger an. Durch Kontern der beiden Nockenhälften wird die Position fixiert und das Spiel der Spindel eliminiert. Sobald der Kulissenhebel auf die Nocken trifft, lenkt es den Verriegelungshebel über den Mitnehmer wodurch die zweite Trennebene freigegeben wird, heißt es weiter. Der Kulissenhebel ist DLC-beschichtet und laut Hersteller deshalb äußerst verschleißfest. Kraft der im Verriegelungshebel integrierten Systemdruckfeder werde dieser dann immer auf Neutralstellung gebracht.

Bildergalerie

Das Video zur Funktionsweise

Wie von Meusburger gewohnt, stünden auch für das Neuprodukt die CAD-Daten zum Download in den Shops zur Verfügung. Der Klinkenzug E 1817 ist sofort ab Lager lieferbar, heiß es. Weitere Infos unter www.meusburger.com.

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