USV-Anlagen Socomec gründet Kompetenzzentrum in Mannheim

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Die Präsenztermine finden pandemiebedingt unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln statt.
Die Präsenztermine finden pandemiebedingt unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln statt.
(Bild: Socomec)

Der Pionier für modulare USV-Anlagen Socomec gründet im Januar 2021 ein Kompetenzcenter in Mannheim. Das fünfköpfige Team der Abteilung wird externen Servicepartnern und Distributoren sowie internen Technikern und neuen Mitarbeitern vermitteln, wie man modulare USV-Anlagen in Betrieb nimmt, wartet und die Leistungs- und Batteriemodule erweitert und austauscht. Bisher bildete Socomec seine Kunden, Partner und Mitarbeiter aus aller Welt ausschließlich in den Werken in Frankreich und Italien fort.

„Wegen der steigenden Nachfrage aus Deutschland und der coronabedingten Reisebeschränkungen haben wir jetzt ein neues Schulungszentrum in Mannheim aufgebaut“, erklärt Socomecs Marketingleiter Guy Schaaf. Er geht davon aus, dass der Markt für USV-Anlagen in Deutschland 2021 um 6 % wachsen wird. „Mit dem neuen Kompetenzcenter können wir Reisezeiten und Kosten minimieren, Sprachbarrieren abbauen und die Nähe zu unseren Kunden vergrößern. Wir legen sehr viel Wert auf umfassende Weiterbildung und Service in hoher Qualität“, ergänzt Schaaf.

Präsenztermine und Online-Seminare

An zweieinhalb Tagen erhalten die Teilnehmer in Kleingruppen von etwa fünf Personen fundierte Kenntnisse über die Produktfamilien Prime, Superior und Ultimate. Socomec hat die drei Reihen unter anderem für die Notstromversorgung von Rechenzentren, Banken, medizinischen und Telekommunikationseinrichtungen konzipiert. In Theorie und Praxis lernen die Teilnehmer unter anderem, wie sie USV-Anlagen konfigurieren, Lüfter und Kondensatoren austauschen, die Anlagen bedienen und Fehler erkennen. Außerdem erfahren sie, wie man bei modularen USV-Systemen im laufenden Onlinebetrieb Leistungs- und Batteriemodule erweitern und austauschen kann.

Unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln finden ab Januar einmal im Monat Präsenztermine statt. Je nach Pandemieverlauf wird das Angebot durch Onlineseminare inklusive praktischer Übungen mit einem 3D-Simulator ergänzt beziehungsweise ersetzt. Neben den festen Terminen bietet Socomec auf Wunsch individuelle Schulungen zu kundenspezifischen Inhalten und Terminwünschen an. Vertiefende Kurse und Webinare finden weiterhin in den Socomec-Werken in Frankreich und Italien statt. In Nordamerika werden die Supportteams der USV-Anlagenbetreiber in Zusammenarbeit mit dem Socomec-Partner Powersmith Services seit einige Monaten dagegen ausschließlich per Webvideo geschult.

„Gemeinsam mit unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitern wollen wir den digitalen Unterricht, die Serviceeinsätze und die Inbetriebnahme aus der Ferne weiterentwickeln, dazu zählen auch Virtual Reality Plattformen und kontaktloser Service. Denn mit den neuen Ansätzen lassen sich auch nach dem Ende der Coronapandemie Reisezeit, Kosten und Kohlendioxid einsparen“, sagt Schaaf.

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Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Redakteur, MM MaschinenMarkt