Automatisierung

Solarindustrie lässt Automatisierer strahlen

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Das so zusammengestellte Laminat wird nun von Linearrobotern auf die Einlaufbänder der Laminatoren aufgelegt. Für das Laminieren ist es erforderlich, dass bereits beim Auflegen der Folie möglichst darauf geachtet wird, dass eine Blasenfreiheit zwischen den Folienlagen erzielt werden kann. Der Laminierprozess erfordert ein Verweilen im Laminator von etwa 15 bis 20 Minuten und ein nachgeschaltetes Auskühlen von 10 Minuten.

Beschnittwerkzeuge während der Produktion automatisch auswechseln

Der zwangsläufig vorhandene Überstand der Folien gegenüber der Glasscheibe verlangt einen weiteren Prozess, der unmittelbar nach dem Laminator durchgeführt wird. Mit einer speziellen Trimmvorrichtung werden die Folienüberstände der Glasscheibe bis auf die Glaskante abgeschnitten. Die Trimmstation ist so aufgebaut, dass die Beschnittwerkzeuge während des Produktionsprozesses automatisch gewechselt werden können.

Ein Roboter übernimmt die kurzen Rahmenteile aus einer Bereitstellungsstation und fügt diese in der Eckwinkeleinpressstation mit den Eckverbindern zusammen. Diese Rahmenbauteile werden dann automatisch zusammen mit den langen Rahmenbauteilen in die Rahmungsstation eingelegt. Anschließend legt ein weiterer Roboter das Laminat, das zuvor automatisch umlaufend an den Glaskanten mit einem Klebeband bestückt wurde, ebenfalls in die Rahmungsstation ein.

Ein automatischer Fügeprozess stellt sicher, dass die vier Rahmenteile mit ausreichenden Kräften so verpresst werden, dass das Laminat nicht beschädigt wird und alle Ecken des Moduls vollkommen geschlossen sind. Anschließend werden die elektrischen Anschlüsse für den Einbau des Moduls ebenfalls automatisch ausgeführt.

Kuka bietet ebenfalls Produkte für die Solarfertigung

Seit 2006 ist die Kuka Systems GmbH im Bereich der Solarenergie aktiv und bietet roboterbasierte Automationslösungen für die Fertigung von Solarmodulen an. „Wir liefern einzelne Zellen ebenso wie schlüsselfertige Produktionsanlagen“, sagt Alan Macdonald, Geschäftsführer Kuka Systems S-TEC. Für jeden Schritt der Modulproduktion habe man die passende Lösung — vom Brick-Sägen, dem Zellenhandling über das Querverlöten bis hin zum Framing der Module und dem Verpacken.

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