Produktklassifizierung Spend Analysis auf Basis von E-Class-Codes

Redakteur: Jürgen Schreier

Der niederländische Chemiekonzern DSM etabliert mit Hilfe von Data-Flux ein System zur Kategorisierung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen nach dem E-Class-Standard und schafft so die Grundlage für eine bessere Protokollierung und Analyse seines Beschaffungsaufwands.

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Schon die unterschiedlichen Zielmärkte und Geschäftsfelder vom DSM lassen die Produkt- und Datenfülle erahnen. (Bild: DSM)
Schon die unterschiedlichen Zielmärkte und Geschäftsfelder vom DSM lassen die Produkt- und Datenfülle erahnen. (Bild: DSM)

Der niederländische Chemiekonzern DSM wurde 1902 als staatliches Kohlebergbauunternehmen (Dutch State Mines) gegründet. Heute beliefert der 1989 in eine Aktiengesellschaft umgewandelte Konzern Kunden in aller Welt mit Agrarchemikalien, Nahrungsmittelgrundstoffen und Nahrungsergänzungsmitteln, Arzneien und Industriechemikalien. Die Unternehmensgruppe beschäftigte im Jahr 2010 knapp 22.000 Mitarbeiter, davon über zwei Drittel im Ausland, und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von mehr als 8 Mrd. Euro.

Klassifikationslösung musste an das SRM-System von SAP angebunden werden

Ausgaben für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind für DSM ein erheblicher Kostenfaktor. Lassen sich hier Einsparungen realisieren, wirkt sich das entsprechend günstig auf die Rendite aus. DSM suchte eine Lösung, mit der sich allgemeine Mängel an der Datenqualität aufdecken und beheben ließen, die das Unternehmen aber auch beim Management branchen- und firmenspezifischer Daten unterstützen würde.

Im Rahmen der Fertigung verarbeitet DSM umfangreiche Produkt-, Lager- und Rohstoffdaten. Von entsprechender Bedeutung ist eine aussagekräftige Auswertung der vom Beschaffungswesen eingekauften Materialien und der damit verbundenen Kosten (Spend Analysis).

Allerdings fehlte es bei DSM an einem unternehmensweiten System zur Klassifizierung dieser Materialien. Vielfach verfügten nicht einmal einzelne Geschäftsbereiche über ein solches System. Dem sollte Abhilfe geschaffen werden.

Durch automatische Zuordnung Eingabefehler vermeiden

Um die Beschaffungsanalyse zu vereinfachen, benötigte DSM eine Lösung, die es ermöglichte, Materialien in den internationalen Klassifizierungsstandard E-Class einzuordnen. Die Lösung sollte zudem mittels einer serviceorientierten Architektur (SOA) an das von DSM genutzte SRM-System (Supplier Relationship Management) aus dem Hause SAP angebunden werden.

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