Sicherheitsverbindungen Spezielle Schraubenantriebe sorgen für Sicherheit
Spezielle Verbindungselemente müssen besondere Applikationen sichern, doch sie sollen kostengünstig und prozesssicher sein. Arnold Umformtechnik hat deshalb einen Schraubenantrieb für eine unlösbare Sicherheitsverbindung entwickelt, der nur mit einem darauf abgestimmten Schrauberwerkzeug eingeschraubt werden kann.
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Um sensiblen Applikationen zu sichern wurden bereits verschiedene Sicherheitsverbindungen entwickelt. Wo diese Verbindungen im Schadens- oder Reparaturfall gelöst werden müssen, werden häufig solche mit einen speziellen Schraubenantrieb realisiert, der ein Öffnen der Verbindung nur mit einem speziellen Lösewerkzeug ermöglicht. Unlösbare Verbindungen dagegen kommen vor allem in den Fällen zum Einsatz, wo Verbindungen auf Grund von Qualitäts- und Sicherheitsvorgaben nicht gelöst werden sollen und dürfen, wie beispielsweise in Airbag-Anwendungen im Automobilbereich. Neben der Unverlierbarkeit der Verbindungselemente verlangt der Markt hier geringe Montagekosten und eine hohe Prozess- Sicherheit.
Mit zwei Lösungen will Arnold Umformtechnik diese Anforderungen umsetzen. Zum einen steht das Einpresssystem TriPress vor allem für duktile Leichtmetalle und sowie für Kunststoffe zur Verfügung: Die Einpressbolzen mit trilobularem (dreieckigem) Querschnitt des Schafts werden in runde Kernlöcher eingepresst, die dadurch die trilobulare Form des Bolzens annehmen und für Formschluss sorgen. Nach Einpressen des Schaftes werden große Verdreh- und Auszugskräfte generiert, welche die Bruchmomente eines herkömmlichen Verbindungselementes übertreffen.
Schraubenantrieb macht Lösen der Verbindung unmöglich
Zum anderen optimierte Arnold Umformtechnik die Schraubenlösungen für unlösbare Sicherheitsverbindungen. Mit dem Schraubenantrieb „LocTec“ wurde ein Schraubensicherungssystem geschaffen, das zur Verschraubung aller in der Industrie gebräuchlichen Werkstoffe eingesetzt werden kann.
Dabei handelt es sich um eine spezielle Schraubenantriebs-/Werkzeugkombination mit deren Hilfe ein Lösen des Verbindungselements nur unter Zerstörung der Verbindung selbst möglich ist. Der in dem Schraubenkopf integrierte Antrieb erlaubt das Einschrauben des Verbindungselements nur mit einem individuell darauf abgestimmten Schrauberwerkzeug. Durch die Flankenstellung des Antriebs ist ein Lösen, selbst mit dem zur Montage verwendeten Sonderwerkzeug, nicht mehr möglich ist. Ein Versuch endet mit dem selbständigen Herausdrehen des Schraubwerkzeuges aus dem Schraubenkopf. Demontage ist nur durch das mechanische Aufbohren der Schraube oder durch das einfräsen einer Nut möglich.
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