Fehlmann

Spitzen-Fünfachser fertigt Spitzenarmaturen

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Hanspeter Fehlmann: «Die Entscheidung fiel uns nicht leicht. Im Werkzeugbau haben wir bisher auf Steilkegel gesetzt. In der Produktion haben unsere Werkzeuge HSK63-Schnittstellen. Das war auch ein wichtiger Punkt, ob wir im Werkzeugbau ebenfalls auf HSK 63 gehen wie in unserer Produktion, auch um die Werkzeuge untereinander tauschen zu können. Aber nach einigen Überlegungen sind wir zum Schluss gekommen: Die Anforderungen sind zu unterschiedlich. Deshalb setzen wir im Werkzeugbau auch in Zukunft auf eine eigene Werkzeugverwaltung und auf eine eigene Werkzeug-Schnittstelle.

Fehlmann: Spindeln werden in Eigenregie gefertigt

Bevor ein Unternehmen in eine WZM investiert, findet im Idealfall eine Werksbesichtigung statt. So auch in diesem Fall, wie Hanspeter Fehlmann sagt: «Wir haben im Vorfeld das Unternehmen Fehlmann in Seon besucht und durften einen Blick in deren Produktion werfen. Das war sehr überzeugend. Fehlmann hat in den letzten Jahren intensiv in seinen Werkzeugmaschinenpark investiert, so dass sie heute über eine enorme Fertigungstiefe verfügen. Sogar die Spindeln fertigen sie in Eigenregie. Diese hohe Fertigungskompetenz, die in dem Unternehmen alltäglich gelebt wird, war für uns sicher auch ein wichtiger Punkt, dass Fehlmann ein Partner ist, der weiss, worauf es ankommt.»

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Grosses Vertrauen in Schweizer Werkzeugmaschinenbau

Auf die Frage des SMM, warum eine hohe Fertigungstiefe denn von Bedeutung sei, antwortete Hanspeter Fehlmann: «Wir haben auch eine sehr grosse Eigenfertigung. Dadurch hat man die Kernkompetenzen einfach im Griff. Wenn Fehlmann das Herzstück der Maschine – die Hochleistungsspindeln – selbst fertigt, dann heisst das für mich, dass das Unternehmen über ein aussergewöhnliches Know-how verfügt. Und wenn ich eine Spindel in den Service geben muss, weiss ich, dass ich da auf der sicheren Seite bin mit Fehlmann. Das sind Faktoren, die spielen für uns eine ganz wesentliche Rolle. Da geht es um Prozesssicherheit und Vertrauen in die Produktionstechnik.»

Bereits 50 Stunden mannlos gefertigt

Bereits in den ersten Monaten nach Inbetriebnahme konnte die Versa mit ihrem Erowa-Palettensystem ihre Stärken unter Beweis stellen. Das 6-fach-Paletten-Wechselsystem ist eine Erowa-Standardlösung, bestückt mit MTS-400-Paletten (400 x 400 mm). Für den KWC-Werkzeugbau ist dieses Palettensystem von der Grösse und Anzahl her wie massgeschneidert.

Hanspeter Fehlmann: «Ein prozesssicheres Palettenwechsel-System war für uns ein ganz wichtiger Aspekt, um über das Wochenende und die Nacht mannarm fertigen zu können. Wir konnten bereits nonstop 50 Stunden mannlos fertigen. Das macht die Versa ausgezeichnet. Hier ist die Zuverlässigkeit, mit der das Fertigungssystem arbeitet, mit allem was dazugehört, schon beeindruckend. Und es zeigt sich aus meiner Sicht, dass die beiden Schweizer Unternehmen Fehlmann und Erowa ausgezeichnete Systempartner sind.»

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