Suchen

Mikrospritzguss Spritzgießen und Zahnbürstenfertigung in produktiver Zweisamkeit

| Redakteur: Peter Königsreuther

In Form einer Mikro-Spritzgießmaschine nebst Werkzeug bietet Zahoransky nun die ideale Ergänzung für das System Z.Vamp – der Spezialistin für die Zahnbürstenproduktion im 3D-Tufting-Verfahren.

Firma zum Thema

Diese neuartige, rund 11 kg schwere Mikro-Spritzgießform (Micro-Mold) von Zahoransky ist sehr kompakt und beschleunigt die Zahnbürstenfertigung im Rahmen des 3D-Tufting-Verfahrens.
Diese neuartige, rund 11 kg schwere Mikro-Spritzgießform (Micro-Mold) von Zahoransky ist sehr kompakt und beschleunigt die Zahnbürstenfertigung im Rahmen des 3D-Tufting-Verfahrens.
(Bild: Zahoransky)

Das kompakte Spritzgießwerkzeug namens Micro Mold von Zahoransky kann in Kombination mit einer Mikro-Spritzgießmaschine direkt neben die Z.Vamp platziert werden. So produziert man platzsparend, die für die Zahnbürsten-Produktion notwendigen Kopfplättchen aus Kunststoff.

Die Spritzgießmaschine kommt mit knapp 1 m² aus und lässt sich so auch leicht in bestehende Produktionsumgebungen integrieren. Ihr Output an Kopfplättchen ist an die Leistungsdaten der Z.Vamp angepasst, sodass Spritzgieß- und Produktionsprozess perfekt harmonieren, heißt es. Ein weiterer Vorteil der neuen Mikro-Spritzgießmaschine sei, dass die Produktion der Kopfplättchen „just-in-time“ geschieht, was Lager- und natürlich auch mögliche Transportkosten hinfällig mache.

Bildergalerie

Bis zu 20.000 Monofilamente in einem Arbeitsgang setzen

Die Z.Vamp ist laut Hersteller die ideale Wahl für die Produktion von Zahnbürsten mit hohen Designanforderungen bezüglich des Filamentbesatzes, weil sie in Sachen Farben, Formen und Radien besonders vielfältige Auswahlmöglichkeiten bietet. Beispielsweise seien die Winkelstellungen der Bündel (bis 12°) und die Filamenttopografie nahezu frei wählbar.

Im 3D-Tufting-Verfahren befüllt die Z.Vamp Kunststoffplättchen ohne Metallanker mit bis zu 20.000 Monofilamenten in einem Arbeitsgang. Dabei werden die im Vorfeld verrundeten Filamente über einen Saugprozess in frei konfigurierbaren Bündelgrößen in das Kopfplättchen gefüllt und anschließend rückseitig verschweißt, erklärt Zahoransky. Nach der Montage und Fixierung der filamentbestückten Kopfplättchen im Körper der Zahnbürste werden beide Teile per Ultraschall verschweißt.

Es drohen weder Ausschuss noch Nacharbeit

Besonders bei der Produktion von Zahnbürsten mit vollem Besatz aus chemisch angespitzten Filamenten offenbare der 3D-Tufting-Prozess von Zahoransky seine Vorteile. Denn dabei, betont der Hersteller, entsteht im Vergleich zur konventionellen Stopftechnologie kein Ausschuss, beziehungsweise ist keine Nacharbeit aufgrund versetzter Filamente notwendig. Was das heißt, ist jedem Produktionsunternehmen klar. Auch lassen sich Hybridbürsten, die chemisch angespitzte mit Standardfilamenten kombinieren, mit der Z.Vamp in einem Prozess herstellen. Ein weiterer Vorteil sei, dass bei einem Filamentmix aus hohen und niedrigen Bündeln durch die qualitativ hochwertige Vorverrundung der Filamente eine Verrundungsqualität von bis zu 98 % erreicht erreicht werden könne.

(ID:46858049)