Ferromatik Milacron Spritzgießmaschinen-Hersteller setzt auf Schnelligkeit und Energieeffizienz

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Der Spritzgießmaschinen-Hersteller Ferromatik Milacron, Malterdingen, präsentiert auf der Fakuma 2009 zwei Exponate: die hybride Hochleistungsmaschine Vitesse 300 und die elektrische Maschine Elektra evolution 230. Bei der einen Maschine steht die Schnelligkeit, bei der anderen die Energieeffizienz im Vordergrund.

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Am Markt eingeführt wurde die Maschinenreihe Vitesse auf dem diesjährigen Thementag Verpackung von Ferromatik Milacron in Malterdingen. Dort hat man sie ausschließlich Verpackungsexperten vorgestellt. Nun wird sie auf der Fakuma erstmalig einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Die Baureihe enthalte „die schnellsten Spritzgießmaschinen“, sagt Robert Trube, Director Sales & Marketing bei Ferromatik Milacron.

Die Spritzgießmaschinen dieser Baureihe enthalten einen elektrischen Schneckenantrieb, der Parallelfunktionen und dadurch laut Hersteller extrem kurze Zykluszeiten ermöglicht. Die notwendige Stabilität für die hohe Dynamik liefert ein verstärkter Unterbau mit Linearführungen. Die Baureihe Vitesse von Ferromatik Milacron umfasst inzwischen Baugrößen mit Schließkräften von 2000, 3000, 4000 und 5000 kN. Sie können mit Spritzeinheiten der internationalen Größen 1000, 1650, 2650 und 4400 ausgerüstet werden. Insgesamt seien dadurch zehn Schließkraft-Spritzeinheit-Kombinationen möglich.

Serienmäßiges Ausstattungspaket zur Reduzierung des Energieverbrauchs

Zur Reduzierung des Energieverbrauchs steht für die Maschinen dieser Baureihe das Ausstattungspakt Greenline zur Verfügung, das sich laut Ferromatik aus Hard- und Software zusammensetzt – mit dem Ziel einer energieeffizienten Antriebstechnik sowie der Möglichkeit des Energiemanagements und der Messung des Energieverbrauchs:

  • Die Hydraulikpumpe wird von einem energieeffizienten Motor angetrieben.
  • Der Hydraulikspeicher wird nicht immer komplett gefüllt, sondern nur so weit, wie es für den jeweiligen Prozess erforderlich ist. Zusätzlich werden nicht unbedingt notwendige Parallelfunktionen vermieden. Das mindere – so der Spritzgießmaschinen-Hersteller – teure Energiespitzen.
  • Die Energiemessung liefert Verbrauchsdaten pro Spritzgießzyklus, Stunde und Arbeitsschicht.

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