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Auch über Siemens gibt es Neues zu berichten: So wurde auf der SPS/IPC/Drives im November vergangenen Jahres die Steuerung S7-1500 vorgestellt. „Die neue S7-1500 wird unsere Steuerungsfamilie Simatic ergänzen. Ihre Einführung wird in mehreren Stufen erfolgen, wobei CPU-Typen für den mittleren Leistungsbereich den Anfang machen. Die Simatic S7-1500 bietet eine volle Durchgängigkeit zur S7-1200 und gemeinsam mit dem TIA-Portal ein Plus an Leistung und Effizienz“, erklärt Eckard Eberle. Beispiele dafür seien: eine hohe Systemperformance, auch durch einen sehr schnellen Rückwandbus sowie die Integration von Systemdiagnose, technologischen Funktionen und neuen Sicherheitsmechanismen.
Neue Sicherheitsmechanismen sollen vor unberechtigtem Zugriff schützen
Dem Endanwender ermöglichten die Diagnosefunktionen eine schnelle und präzise Behebung von Anlagenstillständen und das ohne Programmieraufwand, weil diese im System integriert seien. Die neuen Sicherheitsmechanismen sollen dem Anwender helfen, die Anlagen vor unberechtigtem Zugriff und Manipulationen zu schützen.
„Ein klarer Trend ist die Durchgängigkeit und Usability im Engineering“, erwartet Eberle für die Zukunft der SPS. Denn die Kunden wollen eine intuitiv und effizient bedienbare Werkzeugkette, die ihren Aufwand und die Stillstandszeiten weiter minimieren. In den Steuerungen werden immer mehr Funktionen direkt integriert, um Flexibilität und Kosteneffizienz zu steigern. „Dazu gehören etwa die Diagnose und erweiterte Sicherheits- und Kommunikationsfunktionen“, ergänzt Eberle.
„Energieeffizienz, Reduzierung der TCO (Total Cost of Ownership), Steigerung des OEE (Gesamtanlageneffekt), Cyber Security sind nur einige der Themen, die für Kunden von Bedeutung sind“, so Pütz. Der Trend gehe hin zu integrierten, skalierbaren Lösungen inklusive Datenmanagement von der Feld- bis zur Leitebene und mit energieeffizienten Automatisierungsprodukten, die parametriert statt programmiert werden. Auch Consumertrends finden ihren Weg in die Automatisierungstechnik. „Die Kunden erwarten, sich den Status ihrer Anlagen mit ihren Smartphones und Tablets jederzeit und überall ansehen zu können“, so Pütz.
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