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Auch Hartmut Pütz von Mitsubishi ist von der Leistungsfähigkeit seiner Produkte überzeugt: „Unsere Stärken liegen sicherlich im Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir haben uns seit unserem Markteintritt in Deutschland vor mehr als 30 Jahren dazu verpflichtet, die am Markt beste verfügbare Leistungsfähigkeit zu bieten, insbesondere jedoch die Garantie der Aufwärtskompatibilität.“
So würden Programme der mehr als 20 Jahre alten A-Serie ohne jegliche Modifikation auf der aktuellen Version der Q-Serie laufen, was einzigartig in der Industrie sei. Außerdem entwickle man die SPS-Serien (Q, L und FX) kontinuierlich weiter und werde im Laufe dieses Jahres weitere evolutionäre Erweiterungen ankündigen, um den Abstand zu den neuen Marktbegleitern aus dem asiatischen Raum zu vergrößern.
Heimische Hersteller zeichnen sich jeweils als Marktführer aus
Was die Marktanteile angeht, ist nach Angaben der Hersteller auf dem deutschen und europäischen SPS-Markt Siemens führend. Auf dem amerikanischen Markt ist dies der dort heimische Hersteller Rockwell und in Japan sowie weltweit bei den Kleinsteuerungen führt Mitsubishi mit der Melsec-FX-Serie die Spitze an.
„Die Melsec-FX-Serie wird nach höchsten Qualitätsstandards gefertigt, um den Anforderungen unserer Kunden an Qualität und Zuverlässigkeit gerecht zu werden. Es gibt beispielsweise Maschinen und Anlagen, in denen alte Melsec-F-Steuerungen schon mehr als 30 Jahre einwandfrei arbeiten“, ist Pütz überzeugt. Zusätzlich zu den integrierten, applikationsbezogenen Funktionen der FX, wie schnellen Zählern, Kreisinterpolation oder dem großen Programmspeicher biete Mitsubishi seinen Kunden die größte Produktvielfalt an Grund- und Erweiterungsgeräten, Kommunikations- und Sondermodulen.
Mit der iQ Platform, einer Multi-CPU-Plattform, bei der die verschiedenen Automatisierungsdisziplinen (SPS, Motion, Roboter und CNC) in einer integrierten Lösung vereint sind, hat Mitsubishi Electric nach Aussage von Pütz schon vor etlichen Jahren den Trend gesetzt: „Hier wird es zahlreiche weitere Innovationen geben.“ Auch die vor knapp zwei Jahren eingeführte kompakte, baugruppenträgerlose Melsec-L-Serie mit vielen integrierten Funktionen, wie zum Beispiel E/A- und Positionierfunktionen, High-Speed-Datenlogging mit handelsüblicher SD-Karte und Kommunikationsschnittstellen wie Ethernet, CC-Link und USB, werde unter Einbeziehung aktueller Marktanforderungen laufend ergänzt und weiterentwickelt.
„Eine besondere Stärke der L-Serie sind Motion-Applikationen. Für diesen Bereich bietet sie unseren Kunden einfach zu konfigurierende 4- beziehungsweise 16-Achs-Simple-Motion-Module mit PLC-open-Funktionsbausteinen“, führt Pütz weiter aus. Der kürzlich für die L-Serie vorgestellte IO-Link-Master zur Anbindung von intelligenten Sensoren sei nur ein Beispiel für die zukunftssichere Investition in Automatisierungstechnik von Mitsubishi Electric.
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