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Auszeichnung für Echtzeit-Laserschweißregelung
In der Kategorie „Forschung und Entwicklung“ gehört das Institut für Energie- und Klimaforschung des Forschungszentrums Jülich mit der Werkstoffentwicklung Crofer 22 H zu den Preisträgern. Der Interkonnektor-Werkstoff für Festoxid-Brennstoffzellen zeichnet sich durch verbesserte Oxidationsbeständigkeit und Hochtemperaturfestigkeit aus und verspricht eine kostengünstigere Fertigung von Hochtemperatur-Brennstoffzellen.
Das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik (Freiburg) wurde zusammen mit dem Institut für Strahlwerkzeuge der Uni Stuttgart und dem Institut für Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik der TU Dresden für eine Echtzeit-Laserschweißregelung ausgezeichnet. Das neuartige Verfahren ermöglicht es, Schwankungen im Fügeprozess durch Anpassung der Laserleistung innerhalb weniger Millisekunden auszugleichen.
Das Institut für Umformtechnik und Leichtbau der TU Dortmund erhielt den Preis für eine neue Verfahrenskombination aus dreidimensionalem Biegen und anschließendem Härten. Damit lassen sich komplex gekrümmte Strukturen, zum Beispiel aus lufthärtenden Stählen, flexibel und kosteneffektiv fertigen.
Dachkonstruktionen überzeugten die Jury
In der Kategorie „Bauteile und Systeme aus Stahl für das Bauen“ prämierte das Stahl-Informations-Zentrum das Architekturbüro Ahlbrecht Felix Scheidt Kasprusch (Essen) und das Ingenieurbüro Schülke Wiesmann (Dortmund) für die selbsttragende Dachschale St. Antony. Die weitspannende Überdachung schützt die freigelegten Mauerreste der St. Antony Hütte in Oberhausen. Sie kommt mit minimalem Materialeinsatz aus und trägt sich ohne Stützkonstruktion selbst.
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