Werkstoffe

Stahl-Innovationspreis 2012 verliehen

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Das Unternehmen Ostseestaal (Stralsund) wurde ausgezeichnet für die Dachkonstruktion der Martin-Luther-Kirche im niederösterreichischen Hainburg. Das futuristisch anmutende Kirchendach ist das erste freigeformte Stahldach dieser Größe, dessen Bleche in der Werkstatt dreidimensional kaltverformt wurden und Teil der Tragkonstruktion sind. Das Ingenieurbüro Schlaich Bergermann und Partner (Berlin) erhielt den Preis zusammen mit dem Studio Tobias Rehberger (Frankfurt am Main) für „Slinky springs to fame“ – eine skulpturale Spannbandbrücke in Oberhausen, deren Materialeinsatz durch die Verwendung hochfesten Stahls auf ein Minimum reduziert ist.

Brücke über die Wupper besticht durch Leichtigkeit

In der Kategorie „Stahl-Design“ wurde das Architekturbüro Agirbas/Wienstroer (Neuss) für die Brücke an der Himmelsleiter in Opladen ausgezeichnet. Die Brückenkonstruktion besticht durch ihre Leichtigkeit und bietet an dem transparenten Mitteilteil den Durchblick auf die darunter fließende Wupper.

Ebenfalls eine Auszeichnung erhielt das Unternehmen Asche & Unkelbach für das Multiscreen „ShangriLa“ – eine neuartige Kombination aus Sicht-, Sonnen- und Wetterschutz. eisele kuberg design (Neu-Ulm) und Friedrich Sailer (Neu-Ulm) erhielten den Preis für das Hygienemöbelsystem HYG-09. Die reinraumgerecht, also für höchste hygienische Ansprüche, gestaltete Möbelserie besticht durch Funktion und Ästhetik.

Sonderpreis für Venturi-Edelstahl-Sonde

Den Sonderpreis „Klimaschutz mit Stahl“ erhielt das Unternehmen Pumpen Strebe (Wusterhusen) für die Venturi-Edelstahl-Sonde, die das Herzstück einer Anlage zur Erzeugung von Wärme mithilfe der Wärmepumpentechnik darstellt. Durch die im Erdreich positionierte Edelstahl-Sonde wird eine Wärmeträgerflüssigkeit gepumpt, die von dem umgebenden Grundwasser um etwa 3 °C erwärmt wird. Aus der Temperaturdifferenz gewinnt eine Wärmepumpe genügend Wärme, um ein Einfamilienhaus mit Warmwasser und Heizenergie zu versorgen. Diese Technik ermöglicht auch die Nutzung natürlicher Wärmespeicher wie Flussläufe und Seen, ohne die Umwelt zu belasten.

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