EMV- Standardisierte Ringbandkerne für die Automobilindustrie

Redakteur: Alina Hailer

Der Einsatz von Elektromotoren im Automotive-Bereich bringt EMV-Probleme mit sich, die nicht immer gleich erkannt werden. Doch eine Baureihe von Ringbandkernen soll das zuverlässig verhindern können.

Firmen zum Thema

Die standardisierte Baureihe basiert auf dem nanokristallinen, weichmagnetischen Werkstoff Vitroperm.
Die standardisierte Baureihe basiert auf dem nanokristallinen, weichmagnetischen Werkstoff Vitroperm.
(Bild: Vacuumschmelze)

Sowohl die Ringbandkerne als auch die induktiven Bauelemente basieren auf dem nanokristallinen, weichmagnetischen Werkstoff Vitroperm, sagt der Hersteller Vacuumschmelze (VAC). Im Gegensatz zu üblichen ferritischen Werkstoffen oder anderen amorphen Materialien, können daraus sehr kompakte Produkte hergestellt werden, die elektromagnetischen Störungen dennoch effektiv entgegenwirken, heißt es weiter.

Sie sind außerdem nach AEC-Q200 qualifiziert. Nach Angaben des Herstellers liegt die Permeabilität (µ) für die Ringkerne bei 30.000 und 100.000. Bei den Ovalkernen beträgt die Permeabilität 30.000 bis 70.000. Die Kerne verfügen über eine Sättigungsflussdichte von 1,2 Tesla. Ihre Temperaturbeständigkeit liegt zwischen -40 und 150 Grad Celsius. In der Standardreihe von VAC stehen Ring- und Ovalkerne sowie stromkompensierte Drosseln zur Gleichtaktunterdrückung in unterschiedlichen Abmessungen und Permeabilitätsstufen zur Verfügung (siehe Bild). Damit, heißt es, lassen sich mit der Auswahl an Kernen und Drosseln Versuchsaufbauten unkompliziert realisieren, um Produktentwicklungsphasen deutlich zu verkürzen.

Bildergalerie

(ID:47398231)