CFK-Zerspanung

Staub-Absaugproblematik erfordert rasches Handeln

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Umfrage bestätigt hohen Bedarf an effektiven Absaugsystemen

Im Rahmen einer Analyse wurde bei Bearbeitungszentren, die für die Bearbeitung von CFK und GFK bestimmt sind, ein durchschnittlicher Absaugvolumenstrom von 4690 m3/h ermittelt. Bezogen auf die Arbeitsräume der Maschinen ergibt dies Luftaustauschraten von 200 bis 300 l/h. Bei Bearbeitungszentren, die sich sowohl mit einer Raumabsaugungsanlage als auch mit einer werkzeugnahen Span- und Partikelerfassung ausstatten lassen, wurde dabei der Volumenstromanteil für die Raumabsaugung sechsmal höher als für das werkzeugnah positionierte Absaugsystem angesetzt.

Eine Umfrage im vergangenen Jahr verdeutlicht die hohe Relevanz der Absaugthematik in der CFK-Bearbeitung. Sie wurde im Rahmen der 2. IfW-Tagung „Bearbeitung von Verbundwerkstoffen – spanende Bearbeitung von CFK“, die am 25. Oktober in Stuttgart stattfand, durchgeführt. Tagungsveranstalter war das Institut für Werkzeugmaschinen (IfW) der Universität Stuttgart. In der Umfrage beschrieben 51 % der Tagungsteilnehmer, dass sie einen sehr hohen Handlungsbedarf bei der Absaugung von CFK-Stäuben sehen.

Entscheider und Fachleute sehen Handlungsbedarf

Des Weiteren hat die Umfrage bestätigt, dass vor allem der Schutz des Maschinenbedieners sowie der Führungen und Lager in einer Werkzeugmaschine bei der Absaugung im Vordergrund stehen.

Entscheider und Fachleute in der Industrie sehen folglich einen Handlungsbedarf bei der Bearbeitung des Hochleistungswerkstoffs CFK. Um funktionale und wirtschaftliche Gesamtsysteme umsetzen zu können, braucht es jedoch Konzepte, die einerseits den Anforderungen des jeweiligen Produktionsumfelds entsprechen und andererseits die Faktoren Mitarbeiter, Sicherheit und Energieeffizienz berücksichtigen. Ziel muss es sein, das Optimum herauszuarbeiten.

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