Automobilindustrie Stellenabbau beim russischen Geländewagenbauer Avtovaz!

Quelle: dpa

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Seit Februar tobt der Krieg in der Ukraine. Westliche Sanktionen wurden verhängt. Der russische Lada-Hersteller wurde jetzt von deren Auswirkungen erfasst.

Bremswirkung ist eingetreten! Die Sanktionen gegen Russland wegen des Krieges mit der Ukraine greifen zusehends, wie es heißt. Jetzt gab der Lada-Hersteller Avtovaz zu, Stellen abbauen zu müssen. Allerdings soll das moderat vonstatten gehen.
Bremswirkung ist eingetreten! Die Sanktionen gegen Russland wegen des Krieges mit der Ukraine greifen zusehends, wie es heißt. Jetzt gab der Lada-Hersteller Avtovaz zu, Stellen abbauen zu müssen. Allerdings soll das moderat vonstatten gehen.
(Bild: Avtovaz )

Vor dem Hintergrund weitreichender westlicher Sanktionen will der russische Lada-Hersteller Avtovaz einen seiner Standorte verkleinern, wie man jetzt erfährt. In der Stadt Ischewsk, die rund 1.000 Kilometer östlich von Moskau liegt, werde man den Beschäftigten, die das Unternehmen freiwillig verließen, eine Abfindung in Höhe von 12 Mindest- oder 5 Durchschnittslöhnen anbieten. Das meldeten mehrere russische Nachrichtenagenturen gestern übereinstimmend unter Berufung auf die Aussagen des Unternehmens. Alternativ werde den Mitarbeitern in Ischewsk auch eine Stelle bei einem anderen Arbeitgeber in der Region in Aussicht gestellt.

Das Lada-Werk steht schon seit Monaten still

Avtovaz betonte zugleich, dass man keine Massenentlassungen zu befürchten hat. Die Automobilbranche des Riesenlandes sei allerdings stark betroffen von den Sanktionen. Insbesondere fehle es den russischen Automobilherstellern – wen wundert`s – schließlich an Teilen und technischen Systemen aus dem Ausland. Das Ischewsker Werk steht deshalb bereits seit Monaten still, wie es weiter heißt. Avtovaz gehörte übrigens bis vor Kurzem zur Gruppe des französischen Automobilkonzerns Renault. Dann wurde das Unternehmen wieder von Russland verstaatlicht.

Ende Juli hatten Mitarbeiter aus Ischewsk einen offenen Brief an Kremlchef Putin geschrieben, in dem sie um den Erhalt ihres Standorts und den Schutz ihrer Arbeitsplätze baten. Russischen Medienberichten zufolge soll die Produktion des Modells Lada-Vesta nun in das Werk in der Stadt Toljatti verlagert werden.

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