Rückwärtsgang Deutsche Autohersteller verlieren an Boden

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Im internationalen Vergleich hat es für deutsche Automobilhersteller zu Jahresbeginn schlechter ausgesehen als sonst, wie die Prüf- und Beratungsgesellschaft EY analysiert hat ...

EY hat sich in puncto Autoverkäufe mal das erste Quartal 2026 näher angeschaut und dabei die 19 größten Autohersteller der Welt. Demnach knickte der Umsatz vor allem bei den deutschen Playern ein, während die USA zu den Gewinnern gehören ...(Bild:  G. Zwirner)
EY hat sich in puncto Autoverkäufe mal das erste Quartal 2026 näher angeschaut und dabei die 19 größten Autohersteller der Welt. Demnach knickte der Umsatz vor allem bei den deutschen Playern ein, während die USA zu den Gewinnern gehören ...
(Bild: G. Zwirner)

EY hat die, wie es heißt, weltweit 19 größten Automobilhersteller unter die Lupe genommen. Was dabei herauskam ist, dass die Umsätze von Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz von Januar bis März im Vergleich zu diesem Zeitraum 2025 vergleichsweise gering waren. Demnach rutschte das Ergebnis um 4,3 Prozent ab. Betrachte man alle analysierten Hersteller, dann komme man auf ein gemeinsames Plus von 1,7 Prozent, was Autoverkäufe weltweit angehe. Was Europa angeht, so gab es ein Umsatzplus von 6,7 Prozent für Stellantis und Renault. US-Hersteller konnten sich über fünf Prozent mehr freuen und japanische Autobauer über 4,3 Prozent. Ein Minus von 1,4 Prozent mussten aber die chinesischen Autohersteller hinnehmen. Blicke man auf den operativen Gewinn (Ebit), so spreize sich die Schere deutlich weiter auseinander. Allerdings muss man hier Sondereffekte im Auge behalten, wie es heißt.

China bleibt der größte Problemmarkt für deutsche Konzerne

Insgesamt ging der Gewinn der Autohersteller um 32,4 Prozent (auf 17,2 Milliarden Euro) zurück. Allerdings hat der japanische Hersteller Honda Abschreibungen auf E-Autos in Milliardenhöhe vorgenommen, wie EY anmerkt. Der operative Gewinn der deutschen Hersteller ging demnach um 23,3 Prozent zurück. Die Chinesen verzeichneten gar ein Ebit-Minus von 43,4 Prozent. Die US-Hersteller Ford, General Motors und Tesla erreichten errangen im ersten Quartal 2026 aber ein Plus von satten 82,9 Prozent. Das liege an der derzeitigen Abschirmung des US-Markts gegen ausländische Produkte, wobei zum Teil widerrufene Einfuhrzölle zu hohen Rückzahlungen an die Hersteller geführt haben sollen. Deutsche Autohersteller klagten über den tiefgreifenden Strukturwandel der Branche, über Überkapzitäten, teure Investitionen in Software und über den zu laschen Hochlauf der E-Mobilität. Aber auch der Gegenwind aus China und den USA erschwere das Leben, wobei allein in China der Absatz um 16 Prozent eingebrochen sei. Damit sei der China-Markt derzeit das größte Problem für deutsche Player, wo man beim Thema Elektroautos außerdem lieber zu den einheimischen Marken greife.

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