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Strahlenvernetzung auf der K 2019

Strahlenbehandlung holt aus „normalen“ Kunststoffen mehr heraus

| Redakteur: Peter Königsreuther

Es steht ein effektives Upgrade für Kunststoffe parat: durch Bestrahlung mit Beta- oder Gammastrahlen entstehen in der Polymermatrix neue chemische Bindungen, die ein dreidimensionales Netzwerk mit verbesserten Eigenschaften bilden. erklärt BGS Beta-Gamma-Service im Vorfeld der eigenen K-2019-Präsentation. Wer mehr darüber wissen will, sollte sich dann in Halle 8A am Stand D47 einfinden.
Es steht ein effektives Upgrade für Kunststoffe parat: durch Bestrahlung mit Beta- oder Gammastrahlen entstehen in der Polymermatrix neue chemische Bindungen, die ein dreidimensionales Netzwerk mit verbesserten Eigenschaften bilden. erklärt BGS Beta-Gamma-Service im Vorfeld der eigenen K-2019-Präsentation. Wer mehr darüber wissen will, sollte sich dann in Halle 8A am Stand D47 einfinden. (Bild: BGS)

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Der Aussteller BGS informiert auf weltgrößter Kunststoff-Fachmesse über neue Anwendungen für strahlenvernetzte Kunststoffe. Diese hilfreiche Sonderbehandlung soll übliche Kunststoffe für die Zukunft fit machen. Halle 8A am Stand D47.

Die Entwicklungen im Bereich Mobilität stellen zunehmend komplexere Anforderungen an Kunststoffe, so BGS: Der Wechsel zu elektrischen Antrieben führe dazu, dass Kunststoffe außer gute elektrische Eigenschaften, eine hohe Flammwidrigkeit und höhere Dauergebrauchstemperaturen auch eine hohe chemische Beständigkeit gegen Elektrolyte und Kühlmedien aufweisen müsste. Durch den Zwang zum Leichtbau kommen laut BGS auch hohe mechanische Anforderungen an die Festigkeit, Steifigkeit und den Abriebwiderstand hinzu. Eine Alternative zum Einsatz von metallischen Werkstoffen oder teuren Hochleistungs-Kunststoffen eröffnet die Möglichkeit zur Strahlenvernetzung technischer Thermoplaste durch Elektronenstrahlen.

Effektives „Bodybuilding“ für technische Kunststoffe

„In diesem Jahr informieren wir auf der K aber nicht nur allgemein über die Strahlenvernetzung und somit die Materialveredelung verschiedener Kunststoffe mit Beta- und Gammastrahlen“, erklärt Dr. Andreas Ostrowicki, Geschäftsführer von BGS. Im Fokus steht vor allem das Potenzial, das diese Technologie für die Elektromobilität und den Leichtbau mit sich bringt, erklärt Ostrowicki. „Wir sehen hier unter anderem viel Potenzial im Bereich der Energieverteilung, der Speicherung oder Erzeugung von Energie in Batterien oder in Bezug auf die Brennstoffzelle. Aber auch dem Einsatz von thermoplastischen Verbundwerkstoffen respektive Organoblechen im Leichtbau kann diese Methode Schwung geben“, ist sich der BGS-Geschäftsführer sicher. Durch die Strahlenvernetzung könnten übliche technische Kunststoffe die mechanischen, thermischen und chemischen Eigenschaften von Hochleistungskunststoffen erreichen. Anschließend widerstehen sie Einsatzbedingungen, denen diese Kunststoffe üblicherweise nicht gewachsen wären, verspricht Ostrowicki. Zu den Kunden des seit 1981 tätigen Bestrahlungsexperten zählen namhafte Hersteller aus den Bereichen der Elektrotechnik, Automobilindustrie sowie der Gebäudetechnik und dem Maschinenbau, wie es weiter heißt.

Ein Bisschen was über BGS:

BGS ist führender Dienstleister im Bereich industrieller Anwendungen von Beta- und Gammastrahlen für die Strahlensterilisation und Strahlenvernetzung. Mit Beta- und Gammastrahlen werden auch pathogene Keime schnell, sicher und umweltfreundlich zerstört. Nach eigener Aussage, hat das Unternehmen als Pionier der Branche seit 1981 heute gängige Verfahren mitentwickelt.

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