Ist es so?

Synapticon-CEO hält deutsche Roboterkrise für hausgemacht

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Platzpatronen! Forschungsprojekte greifen vor allem Fördergelder ab

Ensslen führt weiter aus: „Zudem sehen wir in Deutschland noch sehr häufig, dass auch der Austausch zwischen Universität respektive der Forschung und der mittelständisch geprägten Wirtschaft ein stark formalisierter Prozess ist.“ Dabei gibt es wieder Technologietransferbüros, die nie wirklich etwas tun, so seine Meinung. Die Forschungs- und Kooperationsprojekte dienten in Wirklichkeit nur dazu, Fördergelder abzugreifen. In den technologisch erfolgreichen Ländern ist das wesentlich dynamischer angelegt. Und ambitionierte Studenten werden dort zu herausragenden unternehmerischen Talenten, die erst an Spitzenprojekten arbeiten und dann mitsamt ihrem IP von den fähigsten Unternehmen übernommen werden, oder bereits als Postdocs mit diesen kooperieren, wie Ensslen aus Erfahrung weiß. Deshalb würden sie später als Gründerteams von Investoren mit Pre-Seed Summen unterstützt, von denen man in Deutschland im Late Stage Bereich träumt.

Deutschland und die EU müssen die Nase immer ein Stück voraus haben

„Es ist wahr! Der aus Asien kommende Preisdruck in Robotik und Automation ist, wie in anderen Branchen auch, real. Der einzige Ausweg ist, mit Ambition, Risikoagnostik und Innovationen bessere Lösungen anbieten, die der Markt fordert und bereit ist, mit gesunden Preisen zu honorieren“, so die Empfehlung von Ensslen. Das geht, glaubt er. Doch es sei auch Vorsicht geboten. Ensslen abschließend:. „Im Erfolgsfall sind einem die Chinesen mit Sicherheit wieder dicht auf den Fersen. Dann bleibt nichts weiter übrig, als wieder einen Schritt weiter zu kommen als sie.“

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