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Arbeitsmarktintegration

Syrer ist fester Bestandteil des Teams

| Redakteur: Rebecca Vogt

Saeed Abdul Mwla hat während seiner Zeit bei RBC Robotics bereits viel gelernt. Der Umgang mit Fräsmaschinen ist für ihn inzwischen alltäglich.
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Saeed Abdul Mwla hat während seiner Zeit bei RBC Robotics bereits viel gelernt. Der Umgang mit Fräsmaschinen ist für ihn inzwischen alltäglich. (Bild: RBC Robotics)

Dem Fachkräftemangel entgegensteuern und Geflüchteten eine Chance geben – wie das geht, zeigt RBC Robotics. Der Spezialist für kamerageführte Robotersysteme hat einen Syrer eingestellt und empfiehlt anderen Unternehmen, seinem Beispiel zu folgen.

Saeed Abdul Mwla ist im Oktober 2015 aus Syrien nach Deutschland gekommen. Bei RBC Robotics hat Mwla einen Arbeitsplatz und damit eine Perspektive gefunden. Über ein Praktikum gelang dem Syrer der Einstieg als Schweißer. Von Vorteil war, dass Mwla bereits mehrjährige Berufserfahrung aus Syrien mitbrachte. Die Kollegen aus der Fertigung konnten so auf seinen Vorkenntnissen aufbauen. „Neun Jahre habe ich in der Werkstatt meines Bruders gearbeitet“, berichtet der 28-Jährige.

Probleme vor allem mit der Sprache

Obwohl RBC Robotics ein interkulturelles Umfeld bietet, gibt es bei der Integration Herausforderungen. Vor allem aufgrund der Sprachbarriere ergaben sich anfangs Probleme bei der Verständigung. Um hier Abhilfe zu schaffen, werden in der Region Sprachkurse angeboten. Diese sollen helfen, Geflüchtete wie Mwla schnell in die Arbeitsprozesse sowie das soziale Gefüge des Unternehmens einzugliedern. Der Syrer ist inzwischen fester Bestandteil des RBC-Robotic-Teams.

Den Fachkräftemangel ausgleichen

„Arbeit ist für eine langfristige Integration von Flüchtlingen ein entscheidender Schlüsselfaktor“, sagt Dilek Tuban, Verantwortliche für Marketing und Corporate Development. „Wir möchten andere Unternehmen ebenfalls dazu ermutigen, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, indem sie diesen Leuten eine neue Perspektive bieten. Durch die Verzahnung von Praxisbezug und Spracherwerb, ermöglicht man es gerade jungen Menschen wie Saeed, sich ein besseres Leben aufzubauen und kann gleichzeitig dem Fachkräftemangel insbesondere für schwer zu besetzende Positionen entgegenwirken.“

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