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Anforderungen an die sprachliche Gestaltung guter technischer Dokumentation
Unternehmen, die sich bereits intensiver mit Dokumentationsthemen befasst haben, verfügen im Regelfall über einen Redaktionsleitfaden, in dem Regeln zur Wortwahl, zum Satzbau, zum Textaufbau, aber auch zu Dokumentvorlagen, Layout und Design, Verantwortlichkeiten und Prozessen festgelegt sind.
Auf sprachlicher Ebene hat der Redaktionsleitfaden zunächst einmal die Funktion, die Eindeutigkeit und Verständlichkeit der Dokumentation zu sichern. Darüber hinaus gibt es jedoch eine weitere zentrale Anforderung an technische Dokumentation, und zwar die Konsistenz.
Verwendet man konsistent dieselben Darstellungsmuster, so ist eine schnellere und weniger fehleranfällige Informationsaufnahme gewährleistet. Gleichzeitig trägt die Konsistenz dazu bei, dass die Texte schneller geschrieben und übersetzt werden können.
Um textliche Konsistenz zu erreichen und zugleich den Schreibaufwand zu reduzieren, spielen insbesondere die Gedanken des Re-Use und des Single-Source-Publishing (Produktion von unterschiedlichen Dokumenten in unterschiedlichen Medien aus denselben Quelldaten) eine wichtige Rolle.
Klare Schreibregeln, Terminologievorgaben und die Wiederverwendung von qualitätsgesicherten Textbausteinen tragen also dazu bei, dass Konsistenz und gleichzeitig Qualität der technischen Dokumentation steigen.
Einheitliche Produktinformationen in mehreren Sprachen
Verbesserte Textverständlichkeit, Eindeutigkeit und Leserfreundlichkeit, Imagegewinn, gestärkte Corporate Identity durch klare Corporate Language sowie die Verbesserung der Kommunikation und des Wissenstransfers sind für ein Unternehmen von großer Bedeutung. Gleichzeitig hinterlässt die Konsistenz der Texte auch (positive) Spuren auf der Kostenseite. Die Übersetzungskosten beispielsweise lassen sich mit Hilfe eines professionellen Sprach- und Terminologiemanagements deutlich reduzieren. Einige Schätzungen gehen von einem Kosteneinsparungspotential von bis zu 30% aus.
Spätestens durch die verschärfte Gesetzgebung zur Produkt- und Produzentenhaftung haben die meisten Firmen die Kostenrelevanz von hochwertiger mehrsprachiger technischer Dokumentation erkannt. Schon beim Verfassen in der Ausgangssprache werden daher Vorkehrungen getroffen, die den anschließenden Übersetzungsprozess vereinfachen.
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