Siemens Technologie-CPU als Basis leistungsfähiger Produktionslinien
Die Forderungen nach immer höherer Produktivität und Flexibilität für beste Qualität beim Formen von Croissants erfüllt ein Backmaschinenhersteller mit modernster Steuerungs- und Antriebstechnik. Herzstück der Fertigungslinien ist ein leistungsfähiger Technologie-Controller, der dort ein Dutzend reale Achsen synchronisiert.
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Mit bis zu 6000 Croissants pro Stunde und Reihe und schnellen Produktwechseln liegt die Produktivität und Verfügbarkeit industrieller Fertigungslinien für Backwaren heute auf einem Niveau, das nur wenige Backmaschinenhersteller erreichen. Einer davon ist die Fritsch GmbH in Markt Einersheim, ein ebenso traditionsreiches wie innovatives, familiengeführtes Unternehmen. Jüngstes Beispiel für die Innovationskraft der Unterfranken ist eine weiter verbesserte Croissant-Linie der Baureihe Impressa (Bild 1) mit einer Kapazität von stündlich über 25.000 Standard- oder bis zu 50.000 Mini-Croissants.
Stanz- und Drehsystem für höchste Produktionsgeschwindigkeiten
Eine Neuerung daran ist das über einzelne Servoantriebe bewegte, dadurch hochflexibel und für höchste Produktionsgeschwindigkeiten geeignete Stanz- und Drehsystem Fritsch MTR anstelle mechanisch gekoppelter Einheiten. Dies führt auch bei höchsten Produktionsgeschwindigkeiten zu mehr Prozesssicherheit und konstanter Produktqualität. Hinzu kommen erweiterte Möglichkeiten beim Produkthandling, also beim Stanzen, Drehen, Strecken und Vereinzeln, womit sich auch die produzierbare Vielfalt erweitert.
Angesichts weiter steigender Produktionsgeschwindigkeiten und damit verbunden auch größerer Teigmengen im System steigen zwangsläufig die Anforderungen an die Steuerungs- und Antriebstechnik. Zum einen, weil der Produktionsfluss nach eventuellen Unterbrechungen an jeder Stelle nahtlos fortzuführen sein muss, um nicht jedes Mal große Teile der Linie leerräumen und erhebliche Teigmengen entsorgen zu müssen. Zum anderen, weil die Synchronisation einer höheren Zahl immer schnellerer Arbeitsschritte aufwendiger ist als die einfacher mechanischer Abläufe. Je länger und komplexer eine Linie ist, umso schwieriger wird es, auf Einflüsse oder Veränderungen einer neuen Einstellung am Linienanfang schnell – und zwar über alle Stationen hinweg bis zum Linienende – zu reagieren und alle Einheiten zu synchronisieren. Diese anspruchsvollen Aufgaben werden bei Fritsch seit mehreren Jahren schon mit leistungsstärkeren Steuerungen wie der Technologie-CPU Simatic S7 317T von Siemens sehr effizient und wirtschaftlich erledigt. Selbst Fritsch-Kunden, die sonst andere Fabrikate nutzen würden, etwa aus Gründen der Durchgängigkeit in ihrem Betrieb, setzen gern diese Siemens-Steuerung ein, um deren Vorteile der höheren Produktivität und der technischen Flexibilität zu nutzen.
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