Der Dienstleister und Thermomanagementexperte Technotrans steigert sein Ergebnis um fast 70 Prozent!
Bei Technotrans blickt man auf ein starkes drittes Quartal 2025, wie man erfahren darf. Damit sieht sich das Management in allem, was es bisher für die Zukunftssicherung eingeleitet hat, als bestätigt. Hier die Details und die Prognosen ...
(Bild: Technotrans)
Der Technotrans-Konzern hat im dritten Quartal 2025 in einem, wie betont wird, herausfordernden Umfeld seine positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt. Der Umsatz stieg demnach in den ersten neun Monaten um 4,6 Prozent (auf 183,5 Millionen Euro (Vorjahr = 175,5 Millionen). Als ausschlaggebend für diese positive Entwicklung nennt Technotrans etwa eine gestiegene Nachfrage in den Fokusmärkten Energy Management, Healthcare & Analytics und Print. Das operative Konzernergebnis (Ebit) verbesserte sich demnach um 68 Prozent (auf 12,8 Millionen). Und zwar aufgrund eines optimierten Produktmixes sowie erfolgreich umgesetzter Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, wie es dazu heißt. Die Ebit-Marge erhöhte sich entsprechend deutlich auf sieben Prozent (Vorjahr = 4,3 Prozent). Der Return on Capital Employed (Roce) stieg dabei spürbar. Und zwar auf 16,3 Prozent (Vorjahr = 10,8 Prozent). Mit Veröffentlichung der Strategie „Ready for Growth 2030“ habe Technotrans also die Weichen für das weitere profitable Wachstum bis 2030 gestellt. Mit ihr soll die Organisation konsequent auf beschleunigtes und nachhaltiges Wachstum ausgerichtet werden.
Die von Technotrans fokussierten Märkte im Detail:
Im Fokusmarkt Energy Management stieg der Umsatz um 11 Prozent auf 28,7 Millionen Euro. Außer Batteriethermomanagement-Systemen (BTMS) für E-Busse und Schienenfahrzeuge lieferte Technotrans auch Hochleistungs-Kühlsysteme für Satellitenbodenstationen sowie Flüssigkeitskühlsysteme (CDU) für Datacenter, wie man erfährt. Und bei Healthcare & Analytics legte der Konzern um 40 Prozent (auf 15,1 Millionen Euro) zu. Das wurde getragen von einer hohen Nachfrage nach Kühlsystemen für Analytik, Labortechnik, Gepäckscanner sowie für die Halbleiterfertigung. Im Fokusmarkt Print konnte Technotrans ein Umsatzplus von acht Prozent (auf 63,2 Millionen Euro) erreichen – gestützt durch starke Zuwächse bei Anwendungen für den Verpackungs-, Flexo- und Digitaldruck. Und mit dem Abschluss eines exklusiven Rahmenvertrags mit Windmöller & Hölscher wurde auch noch ein wichtiger Meilenstein hinsichtlich des Ausbaus der bestehenden Marktposition erreicht. Im Fokusmarkt Plastics führte allerdings das schwache konjunkturelle Umfeld zu einem Umsatzrückgang um zwei Prozent (jetzt 37,4 Millionen). Technotrans setzte seine Vertriebsaktivitäten aber mit hoher Intensität fort und präsentierte sich auf der K-Messe in Düsseldorf mit „intelligenten“ und energieeffizienten Innovationen als die Zukunft sichernder Partner für die Kunststoff verarbeitende Industrie. Der Sektor Laser blieb mit einem Minus von neun Prozent (jetzt rund 29 Millionen Euro) durch die schwache Konjunktur sowie durch zunehmenden strukturellen Wettbewerbsdruck aus China in besonderem Umfang belastet, wie es weiter heißt.
Technotrans punktet im Segment Technology
Im Unternehmensbereich Technology steigerte Technotrans aber dafür den Umsatz um 6,6 Prozent (auf 138,6 Millionen Euro) und das entsprechende Ebit auf 5,8 Millionen Euro (Vorjahr = 0,6 Millionen). Die Segmentrendite stieg auf 4,2 Prozent. Und das Segment Services erzielte bei nahezu konstantem Umsatz von 44,9 Millionen Euro (Vorjahr = 45,5 Millionen) eine stabile Ebit-Marge von 15,5 Prozent. Der Anteil des Segments Services am Konzernumsatz lag bei 25 Prozent, wie der Konzern ergänzt. Die operative Ergebnisstärke spiegle laut Technotrans die Erfolge des im Geschäftsjahr 2024 umgesetzten Effizienzprogramms „ttSprint“ sowie von weiteren in 2025 getroffenen Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung wider. Die Bruttomarge erhöhte sich demnach auf 29,2 Prozent (Vorjahr = 27,3 Prozent).
Technotrans steht auf stabilen finanziellen Säulen
Die Bilanzsumme bei Technotrans betrug zum 30. September 2025 170,2 Millionen Euro (plus 4,8 Prozent). Die Eigenkapitalquote blieb mit 59,9 Prozent auf, wie man sich ausdrückt, komfortablem Niveau. Die Nettoverschuldung reduzierte sich um neun Prozent (auf 16,9 Millionen). Der Free Cashflow stieg signifikant, wie man betont. Und zwar auf acht Millionen Euro (Vorjahr = 0,2 Millionen). Die liquiden Mittel werden mit 19,4 Millionen Euro beziffert, ergänzt durch freie Kreditlinien von 19,3 Millionen. Das Ziel ist es, bis zum Geschäftsjahr 2030 den Umsatz auf über 350 Millionen Euro zu steigern und eine Ebit-Marge von neun bis zwölf Prozent zu erzielen. Der Vorstand zeigt sich mit Blick auf das starke dritte Quartal als sehr zufrieden mit dem Geschäftsverlauf, weshalb er die Prognose für das Gesamtjahr 2025 bestätigt: Konzernumsatz zwischen 245 und 265 Millionen Euro, bei einer Ebit-Marge von sieben bis neun Prozent und einen Roce zwischen 13 und 16 Prozent.
Stand: 08.12.2025
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