Zerspanung Vertikaldrehmaschine verkürzt Nebenzeiten bei Wellenbearbeitung
Für die Produktion von Elektromotorenwellen wurde eine automatisierte Vertikaldrehmaschine entwickelt. Sie kann Wellen bis 400 mm Länge und 63 mm Durchmesser bearbeiten. Die Automatisierung sorgt für sehr schnelle Span-zu-Span-Zeiten und niedrige Bauteilkosten. Je nach Werkstück beträgt die Wechselzeit nur 6 bis 8 s.
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Um bis zu 30 % soll nach dem Willen der EU-Elektromotoren-Richtlinie die Energieeffizienz vieler elektrischer Antriebssysteme in den nächsten Jahren gesteigert werden. Bis 2020 sollen ineffiziente Motoren in der Industrie und in anderen Bereichen verdrängt werden. Dies bedeutet, dass sich für die Hersteller von Elektromotoren ein riesiger Markt eröffnet.
Allerdings ist diese Entwicklung auch eine Herausforderung: Bei der Herstellung der Komponenten sind nicht nur effektivere Produktionslösungen gefragt. Zugleich steigen mit der Konstruktion moderner Motoren auch die Anforderungen an die Bauteile. Gerade die anspruchsvolle Wellenbearbeitung steht im Blickpunkt – und von der Werkzeugmaschine hängt dabei viel ab. In der Serienfertigung muss sie mit kurzen Nebenzeiten für niedrige Bauteilkosten sorgen und gleichzeitig flexible Fertigungsprozesse sicherstellen.
Automatisierung sorgt für schnelle Span-zu-Span-Zeiten
Mit der vertikalen, 4-achsigen Pick-up-Drehmaschine VT 2-4 hat die Emag-Gruppe eine solche Lösung für Wellen bis 400 mm Länge und 63 mm Durchmesser entwickelt. Sie verfügt über eine Hauptspindel mit einer Leistung von 34 kW bei einem Drehmoment von 144 Nm. Vor allem bei höheren Stückzahlen zeigt sich die Stärke der Anlage, weil ihre Automatisierung für sehr schnelle Span-zu-Span-Zeiten und niedrige Bauteilkosten sorgt.
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