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Kennzeichnungstechnik Tintenstrahldrucker für automatisierte Umgebungen

| Redakteur: Stéphane Itasse

Leibinger zeigt die Modelle seiner Jet-3-up- und Jet-2-neo-Druckerserien, die sich für die Automation eignen. Zu sehen sind die Geräte auf der Messe Motek vom 10. bis 12. Oktober 2017 in Stuttgart.

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Das Visionsystem V-Check überprüft die Kennzeichnungsaufdrucke eines Tintenstrahldruckers gegen ein Referenzmuster und erhöht damit die Produktqualität.
Das Visionsystem V-Check überprüft die Kennzeichnungsaufdrucke eines Tintenstrahldruckers gegen ein Referenzmuster und erhöht damit die Produktqualität.
(Bild: Paul Leibinger)

So ermöglicht der Jet-3-up MI Mikroaufdrucke mit einer Zeichenhöhe von bis zu 0,7 mm, womit selbst kleine Elektronikteile gekennzeichnet werden können. Die Bedruckung von dunklen Untergründen mit hellen, kontrastreichen Tinten lässt sich mit dem Jet-3-up PI umsetzen und bei Produktionsgeschwindigkeiten bis zu 1000 m/min ist der Jet-3-up Rapid passend.

Tintenstrahldrucker für alle Oberflächen und Materialien

Die Continuous-Inkjet-Drucker eignen sich, um Automobil-, Elektro-, Extrusions- und Spritzgussteile zu markieren. Alle Materialien und Oberflächen können berührungslos, während der laufenden Produktion und mit schnell trocknenden Tinten bedruckt werden. Unter anderem werden einfache Texte, Lot-Nummern, Fonts, Logos sowie Barcodes und Data-Matrix-Codes aufgebracht.

Ein Vorteil der Kleinschrift-Tintenstrahldruckern ist der automatische Düsenverschluss Sealtronic, der ein Eintrocknen der Tinte im Drucker auch bei langen Produktionspausen verhindert. Bei einem Maschinenstopp bilden das Fängerrohr und die Düse einen luftdichten Kreislauf: Keine Tinte kann aus dem Kreislauf austreten und keine Luft eintreten. Selbst nach langen Produktionspausen sind die Tintenstrahldrucker innerhalb 1 min druckbereit, ohne Spülzyklen. Daneben können 800 standardmäßig integrierte Funktionen die Drucker an jede Anwendungssituation anpassen.

Einfaches Bedrucken kompletter Produktpaletten

Die Bedruckung von ganzen Produktpaletten von links nach rechts und von oben nach unten ermöglicht das automatisierte X-Y-Traversensystem Jetmotion in Kombination mit der Win-Jet-3-X-Y-Software. Diese berechnet vor dem Druck den optimalen Fahrweg auf dem Traversensystem und passt den Weg an die schnellste Abarbeitungszeit an.

Zudem stellt Leibinger den Messebesuchern ein intelligentes Druck- und Überwachungssystem aus einer Hand vor. Mit dem Visionsystem V-Check lassen sich die mit einem Jet-3-up oder Jet-2-neo Drucker aufgebrachten Produktkennzeichnungen schnell und kosteneffizient überprüfen. Dazu gleicht V-Check im Vorfeld fest definierte Elemente, wie Zeichen, Zahlen oder Grafiken, automatisch gegen ein Referenzmuster ab und erkennt fehlerhafte oder verwischte Aufdrucke.

Paul Leibinger auf der Motek 2017: Halle 8, Stand 8518

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