Unternehmenswert

Transparenz ist bei einer Unternehmensbewertung oberstes Gebot

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Das Überbrücken der gegensätzlichen Vorstellungen ist schwierig

Bei aller Systematik und Sorgfalt bei der Ermittlung von Unternehmenswerten klaffen Zahlungsbereitschaft und Kaufpreisvorstellung meist auseinander. Die Überbrückung dieser Kluft ist nicht immer einfach. Häufig resultieren unterschiedliche Wertvorstellungen aus gegensätzlichen Zukunftsprämissen oder aus der fehlenden Finanzierungskraft eines Käufers.

Ein Earn-Out, mit dem ein Teil des Betrags erst nach Eintritt gewisser Erfolge fällig wird, oder Milestone Payments (Zahlungen bei Erreichen vorher definierter Ziele), können bei unterschiedlichen Gewinn- und Entwicklungserwartungen helfen. Mit Call-Optionen sichert sich der Käufer die Möglichkeit des Unternehmenskaufs zu einem anfänglich feststehenden Preis und Zeitpunkt.

Auch Put-Optionen, also Verkaufsoptionen, können herangezogen werden. Mit Hilfe eines Beratervertrags kann sich der Verkäufer einen gewissen Einfluss sichern. Hat der Käufer Probleme bei der Bereitstellung des Kaufpreises, kann ein Verkäufer-Darlehen als Finanzierungsinstrument dienen.

Jan Pörschmann ist geschäftsführender Gesellschafter der Corporate Finance und M&A Boutique Proventis GmbH in 80539 München.

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