Anbieter zum Thema
Mit Apps und Social Media sind auch B-to-B-Kunden stets auf dem Laufenden
Diese Trends decken den oberen Teil des Eisbergs ab. Dem Wetter ausgesetzt verändert er sein Aussehen schneller als der untere Teil. Für das Marketing über diese neuen Kanäle sind saubere Stammdaten der Schlüssel. Zwei Beispiele zeigen, wie Unternehmen aus dem B-to-B-Umfeld, die ihre Stammdaten zentral und länderübergreifend steuern, bereits die Herausforderungen annehmen.
Hellermann-Tyton, Hersteller von Kabelbündel- und Befestigungssystemen, wärmeschrumpfenden Produkten, Kabelschutz, Kennzeichnungssystemen und Installationstechnik aus Tornesch, pflegt seine mehr als 73.000 Produkt-Stammdatensätze in einer PIM-/MDM-Plattform. Die Stammdaten werden für Kataloge, Webshops und E-Business-Anwendungen genutzt. Auf dieser Basis hat Hellermann-Tyton eine App in den Sprachversionen Deutsch, Englisch und Französisch entwickeln lassen, in der die Kataloge zum „Durchwischen“ auf I-Pads angezeigt werden.
App nutzt die vertraute Katalogästhetik
Die Katalogästhetik ist vertraut, die Informationen sind dank der zugrunde liegenden Datendrehscheibe stets tagesaktuell. Aus der App laden Anwender die Daten nicht herunter, sondern haben online immer die aktuellste Version der Produktdaten. Bei einem Klick auf die Artikelnummer in der App öffnet sich die Produktdetailseite im Internet. Die App bietet auch News, Datenblätter, Broschüren und fachkundige Unterstützung. Die HTML5-Technologie ermöglicht es weitere Anwendungen hersteller- und geräteunabhängig zu realisieren. Alle Inhalte der App lassen sich auch auf Mac und PC anschauen.
Eine ähnliche Entwicklung fand auch beim Elektronik-Sortimenter Distrelec Schuricht aus Bremen statt: Der Mutterkonzern, die Schweizer Dätwyler AG, hatte die Sortimente der Töchter Distrelec Schuricht und Elfa (Schweden) und deren Produktinformationen im Rahmen einer zentralen Stammdaten-Strategie zusammengeführt. Die Sortimente beider Anbieter ergänzten sich und wuchsen damit deutlich. So sehr, dass im Print-Katalog ein Vorzugssortiment abgebildet ist, während das vollständige Angebot im Webshop vorgestellt wird.
Elektroniksortimenter setzt auf modernen Medienmix
Da sich die Umsätze deutlich in den E-Commerce verlagert haben, hat auch Distrelec eine App für I-Phone, I-Pad und Android entwickelt, auf der der Webshop vollwertig bedienbar ist. Zusätzlich präsentiert sich der Distributor auch auf Facebook, pflegt dort unter anderem den direkten Kundenkontakt und stellt Produkte vor. Distrelec Schuricht setzt auf diesen modernen Medienmix. Die variabel einsetzbaren Stammdaten zu den Produkten bieten hierfür die Basis.
(ID:28125750)