Gedruckte Serie Trumpf präsentiert die 3D-Druck-Serienfertigung mit Energiespareffekt

Quelle: Pressemitteilung von Trumpf 2 min Lesedauer

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Die Formnext nimmt Trumpf zum Anlass zu demonstrieren, wie material- und energieeffizient etwa mit dem Truprint 2000 in Serie gefertigt werden kann.

Auf der Formnext will Trumpf zeigen, dass der neue 3D-Drucker Truprint 2000 nicht nur hochwertig arbeitet, sondern rund 50 Prozent weniger Energiebedarf hat. Rechts ein gedruckter Motorkühler für Laser. Links das herkömmliche Teil, bestehend aber aus mehreren Teilen.(Bild:  Trumpf)
Auf der Formnext will Trumpf zeigen, dass der neue 3D-Drucker Truprint 2000 nicht nur hochwertig arbeitet, sondern rund 50 Prozent weniger Energiebedarf hat. Rechts ein gedruckter Motorkühler für Laser. Links das herkömmliche Teil, bestehend aber aus mehreren Teilen.
(Bild: Trumpf)

Das Hochtechnologieunternehmen Trumpf senkt mit seinen 3D-Druckern, wie betont wird, den CO2-Ausstoß im Vergleich zu konventionellen Fertigungsverfahren. Additiv fertigen die Ditzinger und ihre Kunden nämlich auch Serienbauteile relativ günstig, wie es weiter heißt. Klimaschutz stehe ganz oben auf der Agenda. Das gilt zum Beispiel für die Entwicklung von 3D-Druck-Prozessen, die zu einer umweltfreundlichen Fertigung beitragen. Die Trumpf-Maschinen rentierten sich auch finanziell, schon weil sie viele Jahre im Feld seien. Nachhaltig gefertigte Bauteile präsentiert das Hochtechnologieunternehmen aus Baden-Württemberg deshalb auch auf der Weltleitmesse für 3D-Druck, der Formnext in Frankfurt am Main.

Trumpf-Drucker arbeiten nachweislich umweltfreundlich

Das Unternehmen C.Hafner etwa setzt für eine nachhaltige Fertigung von Komponenten auf 3D-Drucker von Trumpf. Das Unternehmen recycelt dafür edelmetallhaltige Sekundärmaterialien und verarbeitet zum Beispiel das gewonnene Platin oder Gold zu Elektroden und Uhrgehäusen. Mit 3D-Druckern von Trumpf spart man Energie und Material, hat Jochen Heinrich, bei C.Hafner verantwortlich für die Entwicklung von Pulverapplikationen, erfahren dürfen. So emittiere die Fertigung von Elektroden aus Platin-Iridium im 3D-Druck im Vergleich zu konventionellen Fertigungsverfahren rund 31 Prozent weniger CO2. Der CO2-Fußabdruck bei der Fertigung von Uhrengehäusen aus Gold soll sich durch die additive Fertigung um über 50 Prozent reduzieren lassen. Das sei möglich, weil man mithilfe des 3D-Drucks im Vergleich zu konventionellen Verfahren sehr nahe an die Endkontur eines Bauteils herankomme, weniger Material für die Fertigung benötige und auf den Bau von Werkzeugen verzichten könne.

Der 3D-Druck macht auch die eigene Serienteilfertigung von Trumpf nachhaltiger, wie es weiter heißt. Ein Beispiel dafür sind Motorkühler für die hauseigenen Laser (siehe Bild), bei denen man die CO2-Emissionen pro produzierten Teil um 83 Prozent im Vergleich zu einer konventionell hergestellten Version reduzieren konnte. Ein 3D-Drucker produziert dann 47 Motorkühler in einem einzigen Druckvorgang. Die konventionell gefertigte Variante bestand aber aus mehreren Teilen, die einzeln beschafft und zusammengebaut werden mussten.

Deshalb spart der Truprint 2000 bei jedem Druck Energie

Trumpf präsentiert auf der Formnext, wie bereits angedeutet, den neuen 3D-Drucker Truprint 2000. Der 3D-Drucker hat im Vergleich zur Vorgängervariante einen größeren Bauraum. Anwender können damit in einem Druckvorgang also mehr Teile drucken als früher. Der Energieverbrauch sei trotz der gestiegenen Produktivität der Maschine aber gleichgeblieben. Der Druck von Zahnprothesen etwa zeige, wie groß das Energiesparpotenzial ist. Denn Anwender können in der Hälfte der Zeit mehr Bauteile drucken als früher, so Trumpf. Das bedeutet, dass man den Energieverbrauch pro gefertigten Bauteil auch hier um rund 50 Prozent senken konnte. Mit dem neuen Truprint 2000 führt Trumpf auch gleich noch ein neues Gasfiltrationssystem ein, das es erlaubt, das Filtergehäuse einzusparen. Das reduziert die Anzahl der Komponenten, die der Anwender beim Wechsel des Filterelements entsorgen muss und damit spart es auch Zeit.

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