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Lasertechnik

Trumpf-Technologietag informiert über Laser-Trends in der 3D-Materialbearbeitung

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Tru-Laser Cell Serie 3000 für die präzise Feinbearbeitung Die Lasersysteme der Tru-Laser Cell Serie 3000 sind speziell zum Feinschneiden und -schweißen entwickelt worden. „Zusammen mit Tru-Fiber Faserlasern oder den Scheibenlaser Tru-Disk 1000 sind sie ideal zum wirtschaftlichen Scheiden und Schweißen von Blechen mit einer Dicke von meist 0,05 bis 1,5 mm“, sagte Hans-Jörg Schmid, Produktmanager bei Trumpf Laser in Schramberg. Durch den Einsatz der Tru-Laser Cell 3010 reduzieren sich je nach Anwendung die Teilekosten um bis zu 13% – im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen. Die automatische Fokuslageneinstellung verkürzt die Rüstzeiten und sorgt dadurch für kürzere Stillstandzeiten.

„Da alle Maschinenachsen eine hohe Dynamik haben und die Z-Achse sehr schnell ist, reduzieren sich die Bearbeitungszeiten. Damit kann der Anwender das wirtschaftliche Potential energieeffizienter Scheiben- und Faserlaser optimal nutzen“, so Schmid.

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Remote-Bearbeitung mit Festkörperlaser hat festen Platz in der industriellen Fertigung

Einen festen Platz in der industriellen Fertigung – insbesondere im Automobilbau – hat die Remote-Bearbeitung mit dem Festkörperlaser. „Die Einsparpotentiale sind immens, wenn Anwender vom konventionellen Schweißen auf das Remote-Schweißen umstellen“, betonte Dr. Martin Bea, Trumpf Branchenmanagement Automobil und Scanneranwendung. Die extrem schnelle Positionierung des Laserstrahls durch die Spiegel des Scannersystems minimiert sowohl als stationäre Anwendung als auch Roboter-geführt unproduktive Nebenzeiten. Außerdem maximiert es die Strahl-Ein-Rate in der Produktion und senkt damit die Teilekosten.

Eine Beispielrechung, die Bea vorstellte, verdeutlicht das Einsparpotential dieser Technologie: Bei der Bearbeitung einer Trennwand im Automobilbau benötigt das Widerstandpunktschweißen für 11 Punkte 30 Sekunden. Das Remote-Schweißen mit dem Laser schafft 22 Nähte in 5 s. „Zudem kann die Flanschbreite an den Bauteilen durch die Flexibilität bei den Nahtformen reduziert werden. Das spart Material und Gewicht und damit Kosten“, sagte Bea.

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